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Claude Desktop v4.16336.0: Der eingebaute Browser importiert keine claude.ai-Cookies mehr

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Beim nächsten Start bist du dort abgemeldet. Gleichzeitig verschwinden die Werkzeuge, mit denen Claude Shortcuts aus der Chrome-Erweiterung starten konnte.

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Claude Desktop v4.16336.0 ist vom 3. November und bringt Claude Code 2.1.317 mit. Über v4.4212.0 und das Skill-Scanning habe ich vor einer Woche geschrieben. Diese Fassung nimmt zwei Dinge weg.

Zwei Wege nach draußen werden zugemacht

Der eingebaute Browser kann claude.ai nicht mehr aus der Cookie-Übernahme eines anderen Browsers bedienen. Wer das vorher genutzt hat, ist beim nächsten Start im eingebauten Browser von claude.ai abgemeldet. Nicht dramatisch, aber man merkt es.

Dazu sind die Werkzeuge verschwunden, mit denen Claude gespeicherte Shortcuts aus der Claude-in-Chrome-Erweiterung auflisten und starten konnte. Beides zusammen liest sich wie eine Aufräumaktion an der Grenze zwischen App und Browser.

Geplatzte Schedules melden sich jetzt

Für mich ist das der nützlichste Eintrag der Liste: Claude benachrichtigt dich, wenn ein geplanter Lauf einen Connector nicht nutzen konnte, weil er neu verbunden werden muss – und auch dann, wenn ein Lauf überhaupt nicht starten konnte. Bisher scheiterten solche Läufe stillschweigend, und man sah es erst, wenn das Ergebnis fehlte.

Was sich an der Zertifikatskette ändert

Sitzungen ignorieren jetzt Kreuzzertifikate zwischen alten und erneuerten privaten Root-CAs im Zertifikatsspeicher. Benennt die ausstellende CA eines Proxys oder Gateways so eine über die Seriennummer, also über den Authority Key Identifier, können Anfragen mit UNABLE_TO_GET_ISSUER_CERT_LOCALLY scheitern. Der Ausweg ist, die ausstellende CA selbst in den Speicher zu legen.

Außerdem steht hier noch einmal, was in den Platform-Release-Notes schon stand: Fast Mode für Claude Opus 4.8 ist seit dem 30. Oktober abgekündigt und wird am 30. November entfernt. Danach gibt es keinen Rückfall auf den normalen Opus 4.8, sondern einen Fehler.

Für den Code-Tab

Drei Änderungen betreffen Worktrees und Einstellungen:

  • Claude Desktop führt beim Anlegen eines Worktrees keinen post-checkout-Hook von Git mehr aus, und Claude Codes eigene Worktrees führen gar keinen aus. pre-commit und andere Hooks laufen bei Commits dort weiter. Wer ignorierte Dateien wie .env in neue Worktrees kopieren will, listet sie in .worktreeinclude.
  • Der Windows-Rückfall, der Claude Codes managed-settings.json aus C:\ProgramData\ClaudeCode gelesen hat, ist weg. Die Datei gehört nach C:\Program Files\ClaudeCode.
  • desktopSessionCleanupPeriodDays löschte alte Transkripte von Sitzungen nicht, die noch in der Seitenleiste standen. Das tut es jetzt, und wiederherstellen lassen sie sich nicht.

Eine Fassung, die aufräumt statt anzubauen

Neue Funktionen sucht man hier vergeblich, und das ist völlig in Ordnung. Interessant ist die Richtung: Der eingebaute Browser und die Chrome-Erweiterung werden sauber getrennt, und die unbeaufsichtigten Läufe bekommen endlich eine Stimme. Wer, wie ich, Schedules laufen lässt, hat hier den einen Eintrag, der einen Fehlersuchabend spart.

Quellen

Claude DesktopCoworkBrowserRelease