Claude Code

Claude Desktop v4.4212.0: skillScanningEnabled prüft jeden hochgeladenen Skill, bevor er läuft

3 Min. Lesezeit KI-generiert

Außerdem steht ein Stichtag im Changelog: Ab dem 10. November öffnet Unified Claude mit Cowork, auch dort, wo coworkTabEnabled auf false steht.

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Claude Desktop v4.4212.0 ist am Mittwoch erschienen, zwei Tage nach v4.29.0, und bringt Claude Code 2.1.309 mit.

Neu für Organisationen ist skillScanningEnabled, noch als Beta. Jeder Skill, den jemand anlegt oder hochlädt, läuft dann durch einen Sicherheitsscan, bevor er benutzt werden darf. Fällt er durch, wird er blockiert. Skills sind seit Monaten der bequemste Weg, fremden Code in eine Claude-Sitzung zu bekommen, und bisher gab es dafür keine Schranke außer Vertrauen.

Der eingebaute Browser fragt jetzt nach dem lokalen Netz

Die zweite Neuerung betrifft den Browser im Programm. Er hat eine Einstellung „Local network access“ pro Seite bekommen, mit einer Rückfrage beim ersten Versuch. Gedacht ist das für Anmeldeseiten, die einen lokalen Agenten prüfen – Okta Verify etwa – und für Seiten, die mit Geräten im eigenen Netz sprechen. Für Administratoren hängt die Einstellung an builtinBrowserEnabled, und builtinBrowserBlockedDomains kann Geräte sperren, lokale Programme nicht.

Dazu kommt sessionStatusLine: eine Zeile Text über dem Eingabefeld in Cowork, Chat und Code, erzeugt von einem Programm, das die App aufruft. Die Bedingung dafür ist streng. Unter macOS und Linux müssen das Programm und jeder Ordner darüber nur für root schreibbar sein, unter Windows muss es im Program-Files-Verzeichnis des Systemlaufwerks liegen. Mit projectsEnabled: false lassen sich Projekte in Chat und Cowork ausblenden, ohne sie zu löschen.

Ein Stichtag, und eine Warnung

Eine Zeile ist als „breaking“ markiert und hat ein Datum: Nach dem 10. November 2026, 12:00 Uhr pazifischer Zeit, wird ein nicht gesetztes desktopHome als standard gelesen. Unified Claude startet dann mit Cowork, auch in Installationen, in denen coworkTabEnabled auf false steht. Wer das nicht will, setzt den Wert vorher ausdrücklich.

Ehrlich ist auch die Warnung zu sshClientPath unter Windows: Der Pfad darf jetzt mit %LOCALAPPDATA%\ beginnen, wenn die Maschinenrichtlinie ihn setzt – und wer dort ein Programm austauscht, kann SSH-Passwörter mitlesen und sshHostAllowlist umgehen. Das steht so im Changelog.

Praktischer Kram für den Alltag: Provider-API-Schlüssel aus dem Setup werden verschlüsselt, wo die Maschine sicheren Speicher hat – Versionen unter 4.29 können sie dann nicht mehr lesen. Cowork zeigt bei HTTP 402 „Billing issue“ statt „Something went wrong“. Code-Sitzungen fragen nach, bevor sie einen Dev-Server aus launch.json starten, auch in Auto und Bypass. Und Settings > Usage zählt endlich die Anfragen mit, die die App selbst stellt, etwa zum Benennen einer Sitzung.

Das ist eine Version für Administratoren

Drei Einträge sagen fast dasselbe: disableBrowserExternalNavigation, browserExternalPageTools und remoteControlAtStartup: false aus den lokalen Managed Settings gelten jetzt auch dann, wenn die claude.ai-Admin-Konsole ebenfalls Managed Settings hat. Vorher konnte die eine Quelle die andere stillschweigend aushebeln. Dazu nennt das Verbindungsbanner unter „Details“ und „Copy report for IT“ jetzt Managed Settings, die nicht vollständig angewendet wurden.

Für Einzelnutzer bringt die Version ein paar behobene Ärgernisse. Für IT-Abteilungen beantwortet sie die Frage, welche Richtlinie eigentlich gilt – und das war bisher die teurere Frage.

Quellen

Claude DesktopSkillsAdministration