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Claude Desktop v2.37337.1: Chats im eigenen Fenster, Diagramme in Artifacts auch offline

2 Min. Lesezeit KI-generiert

Geplante Aufgaben auf dem eigenen Rechner ließen sich nach dem ersten Lauf nicht mehr bearbeiten. Und die erste Nachricht einer neuen Aufgabe ging verloren, wenn die App beim Start neu lud.

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Claude Desktop v2.37337.1 ist seit dem 13. Oktober draußen, mit Claude Code 2.1.295 im Bündel. Die sichtbarste Neuerung ist klein und praktisch: „Open in new window“ löst einen Chat aus dem Hauptfenster und stellt ihn daneben.

Cowork-Aufgaben verlieren keine erste Nachricht mehr

Für Cowork sind vor allem Fehlerbehebungen dabei, und die betreffen Fälle, die richtig weh tun. Die erste Nachricht einer neuen Aufgabe ging verloren, wenn die App neu lud, während die Aufgabe gerade startete. Nachrichten, die nicht verschickt werden konnten, sahen manchmal aus wie verschickt, ohne Fehlermeldung. Geplante Aufgaben auf dem eigenen Rechner ließen sich nach dem ersten Lauf nicht mehr bearbeiten, Fehlermeldung „Failed to update scheduled task“. Und Cowork-Aufgaben auf Rechnern, auf denen die Administration die lokale VM abgeschaltet hat, versuchten trotzdem dort zu starten statt in der Cloud.

Dazu zwei Punkte, die man als Nutzer sofort merkt: Die Visualisierungen in Artifacts blieben leer, wenn die Verbindung fehlte oder das Netz die Herkunftsseite der Bibliotheken blockierte. Chart.js, Grid.js und Mermaid liefert die App jetzt mit. Außerdem schaltet disableNonessentialServices diese drei nicht länger ab.

Der Code-Bereich bekommt Auto-Save im Editor der Dateien-Ansicht, abschaltbar über das Menü des Panels.

Wer alte Konfigurationsschlüssel stehen lässt, verliert die Verwaltung

Der unangenehme Teil steht in den Abschnitten „General“ und „3P“, und er ist als (breaking) markiert. Sechs frühere Schlüsselnamen sind jetzt ersatzlos weg: die drei Extension-Schlüssel isDxtEnabled, isDxtSignatureRequired und isDxtDirectoryEnabled, dazu enduserAttribution, trustBootstrapLocalExec und inferenceGatewayHeaders.

Entscheidend ist, was passiert, wenn sie stehen bleiben. Ein alter Name gilt als unbekannter Schlüssel, seine Einstellung greift nicht mehr, und auch die Veraltungswarnung verschwindet. Praktisch heißt das: Unsignierte Extensions laden, das Extension-Verzeichnis ist sichtbar, End-User-Attribution ist an, eine per Geräteverwaltung gesetzte bootstrapUrl wird ohne Rückfrage vertraut, und eigene Inference-Header werden nicht gesendet. Noch härter trifft es macOS-Profile und Windows-Benutzerrichtlinien, die nur alte Namen enthalten: Die werden gar nicht mehr als verwaltete Konfiguration gelesen, das Gerät gilt dann als unverwaltet.

Die Ersatznamen heißen isDesktopExtensionEnabled, isDesktopExtensionSignatureRequired, isDesktopExtensionDirectoryEnabled, endUserAttribution, trustBootstrapDelivery und inferenceCustomHeaders. Eine Besonderheit für Windows: In der Registry wird Groß- und Kleinschreibung ignoriert, dort funktioniert enduserAttribution weiter.

Wer MCP-Connectoren über OAuth nutzt, muss sich nach diesem Update einmal neu anmelden, und künftig jedes Mal, wenn sich die URL eines Connectors ändert.

Quellen

Claude DesktopCoworkArtifactsKonfigurationRelease