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Musk will, dass sich die KI-Labore gegenseitig prüfen – China eingeschlossen

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Kein einziger Konkurrent hat bisher zugesagt – das sagt Musk selbst. Aus dem Weißen Haus kam am Dienstag die Antwort, der Privatsektor sei der richtige Ort dafür.

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Elon Musk hat am Montag auf dem All-In Summit in Los Angeles einen Vorschlag gemacht, der in der laufenden Debatte erstaunlich konkret ist: xAI, OpenAI, Anthropic, Google, Meta und „drei oder vier der führenden chinesischen Firmen” sollen sich gegenseitig an die Modelle lassen, bevor die an die Öffentlichkeit gehen.

Sein Wort dafür ist „test harness” – ein Prüfstand, den ein Konkurrent an das fremde Modell hängt.

Der Satz, um den es geht

„Statt deine eigenen Hausaufgaben zu benoten, hättest du wenigstens Konkurrenten, die sie benoten und Alarm schlagen, wenn sie etwas sehen.” Perfekt sei das nicht, räumte Musk ein. „Aber die Chancen, dass du Probleme findest, sind dramatisch größer.”

Zugesagt hat bislang niemand. Das sagt Musk selbst. Er hält den Vorschlag trotzdem für machbar, und zwar schnell: „Ich glaube, es ist wahrscheinlich etwas, dem China zustimmen würde.”

Wo das in die Woche passt

Der Vorschlag ist die dritte Variante derselben Idee innerhalb einer Woche. Dario Amodei hatte eingebettete Prüfer vorgeschlagen, also unabhängige Dritte, die im Haus sitzen und die Sicherheitspraxis verifizieren. Sam Altman hat unabhängige Prüfer gestern ausdrücklich begrüßt. Musk schlägt nun vor, sich die Prüfer zu sparen und stattdessen die Konkurrenz ranzulassen.

Aus Washington kam am Dienstag die erwartete Antwort. Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council, sagte CNBC, der Privatsektor sei „der richtige Ort”, um sich um diese Sorgen zu kümmern; die Regierung beobachte weiter und werde „Strafverfolgung einsetzen, wenn nötig”. Peking hatte die Warnungen der KI-Chefs am Montag Angstmacherei genannt.

Der billigste Vorschlag auf dem Tisch

Von allem, was diese Woche vorgeschlagen wurde, ist Musks Variante die mit den wenigsten Voraussetzungen. Eingebettete Prüfer brauchen eine Institution, Personal und irgendeine Form von Mandat. Ein Gesetz braucht den Kongress, und der fährt diese Woche in den Wahlkampf. Gegenseitiges Testen braucht nur zwei Firmen, die sich darauf einigen.

Genau das ist auch der Haken. Wer einem Konkurrenten das eigene Modell vor der Veröffentlichung zeigt, gibt ihm einen Blick auf Fähigkeiten, Schwächen und den Zeitplan. Musk selbst hat xAI im Februar in SpaceX eingegliedert und ist mit OpenAI seit Jahren im Streit. Dass ausgerechnet er den Vorschlag macht, ist das schwächste Argument dafür, dass jemand ihn annimmt.

Bleibt die Frage, die er selbst aufwirft: Wenn der Vorschlag so billig ist und niemand ihn annimmt – woran liegt das dann?

Quellen

Elon MuskxAIKI-SicherheitRegulierung