Claude Code

Claude Code 2.1.304: '/auto-mode-setup' überall und 'decider: person' für Mods

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Dazu ein behobener Fehler, der geplante Cowork-Läufe in der Cloud fünf Minuten je Subagent gekostet hat, wenn ein WebFetch auf eine Freigabe wartete, die niemand geben konnte.

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Claude Code 2.1.304 ist am Montagabend um 19:47 UTC erschienen, zwei Tage nach 2.1.303, das nur Fehlerkorrekturen brachte. Das Changelog ist lang, und drei Dinge darin lohnen sich wirklich.

Mods bekommen eine Instanz, die nur ein Mensch sein kann

Ein Mod kann in seiner Antwort auf tool.check jetzt decider: "person" setzen. Dann darf nur noch der Berechtigungsdialog oder ein Callback des Hosts den Aufruf freigeben. Wo niemand gefragt werden kann, wird er mit der Begründung des Mods abgelehnt. Für automatisierte Läufe heißt das: Ein Mod kann einzelne Werkzeugaufrufe verlässlich an einen Menschen binden, statt sich darauf zu verlassen, dass gerade einer zuschaut.

Dazu kommt e.isReadOnly im tool.check-Ereignis, gesetzt bei lesenden Aufrufen. Und im Transkript steht künftig eine Zeile, wenn ein zuerst laufendes Plugin einen Hook des eigenen Mods überspringt, mit Ereignis und Plugin-Namen. Wer schon einmal gerätselt hat, warum ein Hook nicht feuert, bekommt endlich die Antwort angezeigt.

Die settings.read-Hooks eines Mods bekommen jetzt jede Einstellungsebene einzeln und schreiben die zusammengeführten Einstellungen neu. Ein verwalteter Mod kann damit die Einstellung einer Organisation als Obergrenze setzen, auch die cleanupPeriodDays, nach denen aufgeräumt wird. Für Skill-Hooks gibt es neue Grenzen: 1.024 Hooks und 16.384 Zeichen in Matchern pro Quelle und Sitzung.

’/auto-mode-setup’ läuft jetzt auch hinter Gateways

Der geführte Einstieg in den Auto-Modus liest Projekt und letzte Sitzungen und erklärt dem Modus die eigene Umgebung. Bisher ging das nur in Standardsitzungen. Jetzt auch auf Bedrock, Vertex, Foundry, über das Gateway der Claude-Apps und in Sitzungen mit abgeschalteter Telemetrie.

Neu ist außerdem /claude-api managed-agents-secure. Der Befehl vergleicht die Einstellungen eines Managed-Agents-Agenten mit Anthropics veröffentlichtem Sicherheitsleitfaden und ändert dabei nichts. Und auf Pro und Max warnt Claude Code jetzt, wenn das Fortsetzen einer lange ruhenden Unterhaltung einen merklichen Teil des Fünf-Stunden-Limits verbrauchen würde. Man kann trotzdem fortsetzen oder neu anfangen; Claude sucht die alte Unterhaltung dann heraus, sobald man sich darauf bezieht.

Zwei Korrekturen, die Zeit sparen

Geplante Cowork-Sitzungen in der Cloud haben pro Subagent fünf Minuten gewartet, wenn dessen WebFetch eine URL-Freigabe brauchte, die nachts niemand geben konnte. Das ist behoben. Bei sechs Subagenten war das eine halbe Stunde reines Warten.

Der zweite Fall ist unangenehmer: claude --worktree hat beim Beenden das Worktree und seinen Branch ohne Rückfrage entfernt, wenn HEAD abgekoppelt war oder auf einem anderen Branch stand. Dabei konnten Commits verloren gehen. Auch das ist korrigiert, genau wie CLAUDE_CODE_AUTO_COMPACT_WINDOW=200k, das stillschweigend ein 100K-Fenster gesetzt hat; die Variable nimmt jetzt k und M und warnt bei Werten außerhalb des Bereichs.

Für Code Review wählen Administratoren die Prüftiefe nun pro Organisation – Quick, Standard oder Deep – und können einzelnen Repositories eine eigene geben. Dazu eine Option, die jedes Repository einer GitHub-Organisation einschließt, auch später hinzugefügte. Allgemein verfügbar ist Code Review seit letzter Woche.

Über 2.1.302 habe ich am Samstag geschrieben. Der Unterschied zu 2.1.304 ist nicht die Menge, sondern die Richtung: Die drei interessanten Änderungen betreffen alle Fälle, in denen niemand vor dem Rechner sitzt. Mods können eine menschliche Freigabe erzwingen, der Auto-Modus lässt sich auch in verwalteten Umgebungen einrichten, und geplante Läufe hängen nicht mehr an Freigaben, die nachts ohnehin niemand erteilt. Das ist der Teil von Claude Code, der im Changelog am unauffälligsten aussieht und sich im Betrieb am stärksten bemerkbar macht.

Quellen

Claude CodeReleaseModsCowork