Version 2.1.302 liegt seit dem 16. Oktober um 16:48 UTC auf npm. Ein Tag nach 2.1.301, und diesmal steht eine Ankündigung im Changelog, die über das Werkzeug hinausgeht.
Ein Datum für Claude Design
/design-sync und /design-login zeigen ab sofort einen Hinweis: Das eigenständige Claude Design unter claude.ai/design schließt am 14. Dezember 2026. Design selbst verschwindet nicht, es lebt in den Unterhaltungen weiter, wie Anthropic es Anfang Oktober angekündigt hatte. Wer die eigenständige Oberfläche in einem Arbeitsablauf hat, hat jetzt knapp zwei Monate.
Passend dazu zwei Korrekturen: /design consent und /design revoke schlugen in Cloud-Sitzungen /design-login vor, das es dort nicht gibt, und verweisen jetzt auf claude.ai/design/settings.
Subagenten laufen überall gleich
Fork-Subagenten (subagent_type: "fork") sind jetzt auch in claude -p, im Agent SDK, in der Desktop-App und in VS Code voreingestellt, im Terminal waren sie es schon. Abschalten geht über CLAUDE_CODE_FORK_SUBAGENT=0, und claude mcp serve bietet sie gar nicht erst an.
Dazu gleicht sich das Verhalten an: Desktop-App und VS Code führen die Subagenten der Hauptunterhaltung jetzt immer im Hintergrund aus, so wie das Terminal. Die Agent-Aufrufe eines Subagenten laufen dagegen im Vordergrund. Und Prompt- und Agent-Hooks desselben Ereignisses laufen höchstens zu zwölft gleichzeitig, der Rest wartet.
Mit CLAUDE_CODE_AUTO_MODE_MODEL lässt sich außerdem festlegen, welches Modell der Klassifikator des Auto-Modus auf Clientseite benutzt. Für den serverseitigen Auto-Modus ändert das nichts, der wurde anders verbessert: Eine Unterhaltung, die für die Sicherheitsprüfung zu lang ist, wird jetzt verdichtet, statt jeden geprüften Tool-Aufruf abzulehnen.
Zwei Reparaturen, die man kennen sollte
Das Read-Tool hat jede Bilddatei komplett in den Speicher geladen, unabhängig von der Größe, und zwar auch dann, wenn hinter dem Namen eine Pipe oder ein Gerät steckte. Quellen über 128 MB werden jetzt abgelehnt.
Die zweite betrifft die Abrechnung. Prompt-Vorschläge haben Guthaben für Modelle verbraucht, die der eigene Tarif nur über Credits bezahlt. Nach einer Antwort, die auf Credits lief, werden sie jetzt übersprungen.
Der Rest ist die übliche Liste. Unter Windows wurde jeder Schreibvorgang auf exFAT- und FAT32-Laufwerken abgelehnt oder nachgefragt. Der Start mit vielen Plugins ist schneller geworden, vor allem unter Windows. Und /autocompact und /effort haben bei Gateways, die Opus 4 oder 4.1 mit Präfix benennen, auf dem falschen Modell gespeichert.
Die Idle Compaction aus 2.1.299 hat jetzt eine eigene Zeile in /config, und die Hinweise nach einer Verdichtung sagen, wie man sie abschaltet. Ein gutes Zeichen: Eine Funktion bekommt ihren Schalter, nachdem Leute sie im Betrieb erlebt haben.
Das Datum ist die eigentliche Meldung
Release-Notizen bestehen aus Kleinteilen, und dieses Mal steckt die Nachricht in einem Nebensatz. Der 14. Dezember ist ein hartes Datum für ein Produkt, das es seit Monaten gibt. Wer Design über die eigenständige Oberfläche in Skripten oder Übergaben nutzt, sollte das jetzt umbauen und nicht Anfang Dezember.