Claude Code

Claude Code 2.1.311: Standardkontext kompaktiert statt abzubrechen

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Ein einzelner Backslash in Anführungszeichen oder Klammern verschwand bisher aus Claudes Antworten. Und der Start ist für Pro- und Max-Konten schneller, weil zwei Netzanfragen entfallen.

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Claude Code 2.1.311 liegt seit dem 26. Oktober um 19:47 UTC in der npm-Registry. Es ist das größte Changelog seit Wochen, und zwei Korrekturen darin sind keine Kosmetik.

Der 200K-Abbruch ist weg

Bisher konnte eine Sitzung mit Standardkontext mit der Meldung „Usage credits required for 1M context“ stehen bleiben, sobald eine einzelne Anfrage über 200.000 Token hinauslief. Das trifft genau die Fälle, in denen man es am wenigsten braucht: ein langes Gespräch, ein großer Dateisatz, und dann Schluss. Claude Code kompaktiert jetzt und arbeitet weiter.

Der zweite Fall betrifft alle, die mit Subagenten arbeiten. Subagenten konnten MCP-Werkzeuge von Servern nicht nutzen, die ihre Verbindung erst nach dem Start des Subagenten fertig aufbauen. Dazu kommt: SubagentStop-Hooks liefen pro laufendem Subagenten etwa zweimal pro Minute, statt einmal, wenn er fertig ist. Wer daran eine Benachrichtigung oder ein Skript gehängt hat, hat es bisher im Dauerbetrieb gehabt.

Was sonst auffällt

  • Lange Einfrierphasen beim Start und nach dem Lesen oder Bearbeiten von Dateien, wenn eine CLAUDE.md einen sehr langen Listenpunkt enthält.
  • Ein Abbruch per Interrupt wirkte erst nach einem Timeout, solange ein MCP-Server eine Ressourcenabfrage nicht beantwortet hatte.
  • Write und Edit hingen bis zu fünf Sekunden nach dem Schreiben und meldeten „0 lines changed“, wenn tausende Zeilen geändert wurden.
  • Claude Code wiederholte Anfragen, die die API ausdrücklich nicht zur Wiederholung markiert hatte – im unbeaufsichtigten Retry-Modus unbegrenzt lange.
  • Agent-Teams zeigten nach --resume, --continue oder /clear eine leere Aufgabenliste.
  • Ein einzelner Backslash in Anführungszeichen oder Klammern verschwand aus Claudes Antworten.
  • Neu dazu: --hold-idle-file und --max-hold-min für den self-hosted-runner, damit eine untätige Sitzung offen bleibt, solange der Host noch eigene Prozesse meldet.
  • Der Start ist für Pro- und Max-Konten schneller, weil innerhalb einer Stunde nach der letzten Prüfung zwei Netzanfragen entfallen.

Zwei Fehler, die Arbeit gekostet haben

Über 2.1.310 habe ich am Samstag geschrieben, damals mit dem Monitor-Tool auf Bedrock, Vertex und Foundry. Diese Version bringt kein Feature dieser Größe, dafür zwei Korrekturen, die man gemerkt hat: Der 200K-Abbruch hat Sitzungen beendet, in denen Arbeit steckte, und die doppelt feuernden SubagentStop-Hooks haben jede Automatisierung darauf unbrauchbar gemacht. Wer Subagenten oder Agent-Teams einsetzt, hat hier den besten Grund zum Aktualisieren seit mehreren Versionen.

Quellen

Claude CodeReleaseSubagentenMCP