Anthropic & Claude

Cathedral bei Anthropic: Einbruch in interne Daten- und Messaging-Systeme gemeldet

2 Min. Lesezeit KI-generiert

Die Washington Post stützt sich auf einen Entwurf des Cathedral-Berichts, der ihr vorlag. Gegründet wurde das Startup von früheren DOGE-Mitarbeitern.

Featured image for "Cathedral bei Anthropic: Einbruch in interne Daten- und Messaging-Systeme gemeldet"

Cathedral, ein wenige Monate altes Sicherheits-Startup, hat Anthropic mitgeteilt, dass seine Forscher in sensible interne Daten- und Messaging-Systeme des Unternehmens eingedrungen sind. Das berichtet die Washington Post und beruft sich auf einen Entwurf von Cathedrals Bericht, der der Redaktion vorlag. Der Zugriff fand nach Darstellung der Zeitung im Rahmen eines Programms statt, mit dem Anthropic externe Fachleute einlädt, die eigenen Systeme zu prüfen.

Die Meldung beruht auf einer einzelnen Recherche der Washington Post, gezeichnet von Elizabeth Dwoskin und Gerrit De Vynck und als Exklusivbericht gekennzeichnet. Eine zweite, unabhängige Fassung gibt es bisher nicht. Der Artikel steht hinter einer Bezahlschranke; frei lesbar sind Überschrift, Vorspann und der erste Absatz, und nur daraus stammt, was hier steht.

Cathedral ist kein unbekannter Name

Gegründet haben das Startup nach Darstellung der Zeitung frühere Mitarbeiter von DOGE. Dass eine solche Firma die Systeme eines der führenden KI-Labore öffnet, ordnet die Washington Post in die wachsende Sorge um Sicherheit im globalen KI-Wettlauf ein.

Neu ist die Gattung nicht. Im September haben drei Forscher mit Claude Opus 5 den Weg in OpenAIs Monorepo gefunden, angefangen mit einem präparierten Bild im OpenAI-Forum, und brauchten dafür keine 72 Stunden. Die Labore sind inzwischen beides: Werkzeuglieferant für Angreifer und Angriffsziel.

Was an diesem Fall zählt, ist der Zeitpunkt

Anthropic hat am Montag sein S-1 bei der SEC eingereicht, und schon im Entwurf des Prospekts standen schwere Sicherheitsvorfälle ausdrücklich als Risiko, dessen Schäden die Versicherungssummen übersteigen könnten. Am selben Tag erscheint ein Bericht darüber, dass jemand in interne Messaging-Systeme gekommen ist. Dass es bei einem eingeladenen Test passierte, ist der entscheidende Unterschied zu einem echten Angriff – und zugleich der Grund, warum es überhaupt nach außen dringt. Was Cathedral genau erreicht hat, steht in einem Bericht, den ich nicht gelesen habe. Sobald davon mehr öffentlich ist oder ein zweites Haus nachzieht, komme ich darauf zurück.

Quellen

AnthropicSicherheitCathedralRed Team