Claude Code

Claude Code 2.1.316: CLAUDE_CODE_DISABLE_ULTRATHINK und CLAUDE_CODE_SUBAGENT_EFFORT

2 Min. Lesezeit KI-generiert

Subagenten erben das Denkbudget bisher von der Sitzung. Mit der neuen Variable lässt sich ihnen ein eigenes zuweisen, und das Schlüsselwort ultrathink lässt sich erstmals ganz abschalten.

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Claude Code 2.1.316 liegt seit dem 31. Oktober um 00:42 UTC auf npm, zwei Versionen nach 2.1.314 von gestern. Zwei neue Umgebungsvariablen sind der Grund, sie anzusehen.

Zwei Schalter für das Denkbudget

CLAUDE_CODE_SUBAGENT_EFFORT setzt die Effort-Stufe, mit der Subagenten laufen, wenn sie sonst niemand bestimmt. Bisher erbten sie die der Sitzung. Für den häufigsten Fall – eine teure Hauptsitzung, die ein Dutzend Suchläufe parallel wegschickt – war das die falsche Vererbungsrichtung: Die Subagenten lesen Dateien und melden Fundstellen, die Hauptsitzung zieht die Schlüsse. Jetzt lässt sich das Budget dort senken, wo es nicht gebraucht wird.

CLAUDE_CODE_DISABLE_ULTRATHINK schaltet das Schlüsselwort ultrathink ab. Interessant ist das vor allem für verwaltete Installationen, in denen jemand die Kosten pro Sitzung verantwortet und nicht möchte, dass ein einzelnes Wort im Prompt das Denkbudget nach oben reißt.

Pooled Budgets, jetzt auch im Gateway

Das Claude Apps Gateway bekommt Pooled Group Budgets: ein Monatsbudget, das sich die Mitglieder einer Gruppe teilen, zusätzlich zum Limit jedes Einzelnen, gesetzt über pooled_budget in der Spend-Limits-Admin-API. Das ist dieselbe Mechanik, die vor zwei Tagen für Claude Enterprise angekündigt wurde. Sie kommt jetzt dort an, wo Entwicklerzugriffe tatsächlich verwaltet werden.

Dazu passt managed.policy_mode: layered: Statt nur der ersten passenden Richtlinie greifen alle, die auf einen Entwickler zutreffen, jede über die darunterliegenden gelegt. Wer Richtlinien bisher in eine Reihenfolge sortieren musste, um Überschneidungen zu vermeiden, kann sie jetzt stapeln.

Die Fehlerliste ist lang und sagt etwas

Behoben wurden unter anderem Shell-Befehle, die unter macOS und Linux weiterliefen, wenn Claude Code sich selbst beendet; --restricted-Sitzungen, die Dateien außerhalb der Arbeitsverzeichnisse hochgeladen haben, wenn eine Read-Regel sie abdeckte; und Subagenten, die das Modell des übergeordneten Subagenten erbten und beim Aufwachen auf das Hauptmodell wechselten. Dazu kommt die Abkündigung des Fast Mode für Opus 4.8, die in dieser Fassung ebenfalls steht.

Auffällig ist, wie viele Einträge an Berechtigungen, Gateways und verwalteten Einstellungen hängen. Die Fehler, die Claude Code gerade produziert, entstehen nicht beim Programmieren, sondern an der Grenze zwischen dem Werkzeug und der Organisation, die es einsetzt. Das ist das Profil eines Produkts, das in Unternehmen angekommen ist.

Quellen

Claude CodeReleaseSubagentenKonfiguration