Claude Code

Claude Code 2.1.271: Fast Mode in Remote-Sessions, und Bash bekommt Domains pro Befehl

3 Min. Lesezeit KI-generiert

Ein Plugin-Update lässt sich jetzt per SHA-256 freigeben statt per Ja. Vier der neuen Schalter drehen an Rechten, nicht an Funktionen.

Featured image for "Claude Code 2.1.271: Fast Mode in Remote-Sessions, und Bash bekommt Domains pro Befehl"

Zwei Versionen in zwei Tagen. 2.1.271 kam am Sonntag mit einer Liste, die nicht enden will, 2.1.272 am Montag mit einer einzigen Zeile: «Bug fixes and reliability improvements». Über 2.1.270 habe ich vor zwei Tagen geschrieben, das war der Hotfix. Jetzt kommt das, was darauf gewartet hat.

Fast Mode in Remote-Sessions

Claude Code Remote kennt jetzt Fast Mode, in der Cloud wie auf selbst gehosteten Runnern. Entweder übernimmt die Session die Einstellung des Hosts, oder du tippst /fast direkt hinein. Ob es überhaupt geht, entscheidet deine Organisation.

Drumherum wurden fünf Fast-Mode-Fehler gerade gezogen. /fast off antwortete mit «Fast mode unavailable», statt den Modus abzuschalten. Sessions mit CLAUDE_CODE_SKIP_FAST_MODE_ORG_CHECK haben nach einer Absage der API jede Runde erneut Fast-Anfragen geschickt. Und unter dem Retry-Watchdog lief ein Credits-Limit im Fast-Modus in den Fehler, statt auf Standardtempo zurückzufallen.

Rechte, nicht Funktionen

Vier Neuerungen drehen nicht daran, was Claude Code kann, sondern daran, wer was darf:

  • allowed_domains pro Befehl. Im Auto-Modus mit Sandbox werden die Hosts, die ein Befehl braucht, zusammen mit ihm geprüft und nur für ihn geöffnet. Alle anderen werden abgelehnt.
  • omitClaudeMd im Agent-Frontmatter und im --agents-JSON. Eigene Subagenten und Plugin-Subagenten laufen damit ohne deine CLAUDE.md-Dateien. Managed-Policy-Dateien laden weiter.
  • --accept-command <sha256> bei claude plugin install und claude plugin update. Du gibst genau den Befehl frei, den ein vorheriger --json-Lauf angezeigt hat, statt pauschal -y zu sagen.
  • Multiplikator über 1, bis 10, in der Einstellung modelPricing und im Pricing-Block des Gateways. Gedacht für interne Verrechnungssätze mit Aufschlag.

Dazu ein halbes Dutzend Korrekturen an der Bash-Rechteprüfung. Sie hat Dateien übersehen, die fmt oder column lesen, wenn davor eine Option stand, die der Prüfer nicht kennt. Sie hat Dateien übersprungen, zu denen ein Wildcard expandiert. Und Befehle mit zwei Verzeichniswechseln oder einer cd-plus-git-Kette sind unter permissions.blockReadsOutsideWorkingDirectories an der Nachfrage vorbeigerutscht.

Maus, Artefakte, Spinner

Das /config-Panel im Vollbild versteht jetzt die Maus: Rad scrollt die Liste, ein Klick auf einen Wert ändert ihn, die Zeile unter dem Zeiger wird hervorgehoben. Eine Org-Policy, die erst nach dem Start fertig lädt, aktualisiert Tool- und Befehlslisten sofort, statt bis zur stündlichen Prüfung zu warten. Markdown-Dateien, die als Artefakt veröffentlicht werden, sehen aus wie Dokumente statt wie Rohtext. Eine Session darf zehn statt fünf Artefakte beobachten. Und der Spinner sagt nach 45 Sekunden «deep in thought».

Die Arbeit steckt diesmal in den Rechten

Wer nach Features sucht, findet hier wenig. Interessant ist die Richtung: Sandbox mit Domain-Freigabe pro Befehl, Subagenten ohne geerbte Anweisungsdateien, Plugin-Updates mit Prüfsumme statt Handschlag. Drei Antworten auf dieselbe Frage, nämlich was ein Agent darf, den du nicht die ganze Zeit anschaust.

Wenn du allein im Terminal arbeitest, merkst du davon wenig. Wenn Claude Code bei euch in CI läuft oder mehrere Leute dieselben Plugins ziehen, ist genau das die Neuigkeit dieser Woche.

Quellen:

Claude CodeReleaseSicherheitMCP