Das Changelog zu 2.1.270 ist einen Punkt lang. Behoben wurde: Lesende Git-Befehle im Bash-Tool fragten unerwartet nach Erlaubnis, nachdem eine Sitzung eine Weile gelaufen war. Eine Regression aus 2.1.269.
Warum ausgerechnet der Fehler wehtut
git status, git diff, git log – das sind die Befehle, die Claude Code im Minutentakt absetzt, um zu sehen, wo es steht. Sie ändern nichts, deshalb stehen sie bei den meisten in der Allow-Liste und laufen wortlos durch.
Genau das war kaputt, und zwar erst nach einer Weile. Am Anfang lief alles wie immer. Irgendwann tauchte dann mitten in der Arbeit ein Dialog auf, der da nichts zu suchen hatte. Solche Fehler sind besonders lästig, weil man sie nicht reproduziert bekommt: zwei Minuten nach dem Start ist alles in Ordnung, nach zwei Stunden nicht mehr. Wer im Auto-Mode arbeitet oder einen Lauf unbeaufsichtigt lässt, merkt es ja erst, wenn nichts mehr passiert.
Der Fehler kam mit 2.1.269 vom Vortag herein – dem Release mit claude plugin eval, dem Bash-Diff und der Berechtigungsarbeit rund um das Ausrufezeichen. Dass ausgerechnet dort etwas verrutscht, ist nachvollziehbar: Wer an Berechtigungsregeln schraubt, fasst genau die Logik an, die entscheidet, wann gefragt wird.
Einordnung
Vier Releases in vier Tagen, und dieses hier repariert einen Tag alten Schaden. Man kann das als Hektik lesen. Ich lese es andersherum: Ein Ein-Zeilen-Release, das nichts mitbringt außer der Korrektur, ist die ehrlichere Variante – verglichen mit „kommt beim nächsten großen Update mit”.
Wer noch auf 2.1.269 sitzt und sich über plötzliche Rückfragen bei git status gewundert hat: Das war nicht die eigene Konfiguration. claude --version zeigt den Stand, ein Update räumt es weg.
Quellen: Claude Code Changelog, Claude Code Release v2.1.270