2 Min. Lesezeit KI-generiert

Claude Code 2.1.233: Die Todo-Tools sind weg – und ein Windows-Leck ist dicht

Artikel als Markdown kopieren

Auf den neuen Modellen gibt es keine Todo-Listen mehr im Terminal, GitLab-Merge-Requests tauchen jetzt in der Agents-Ansicht auf, und ein NTLM-Leak unter Windows ist geschlossen. Ein Release mit einer Änderung, die du sofort merkst.

Featured image for "Claude Code 2.1.233: Die Todo-Tools sind weg – und ein Windows-Leck ist dicht"

Manche Releases räumt man ab, ohne etwas zu spüren. Bei 2.1.233 ist das anders – eine Änderung fällt sofort auf, sobald du mit einem aktuellen Modell arbeitest.

Keine Todo-Tools mehr auf den neuen Modellen

Die Todo- und Task-Tracking-Werkzeuge – TaskCreate, TaskUpdate, TaskList und TodoWrite – gibt es auf Opus 4.8, Sonnet 5, Fable 5, Mythos 5 und allem, was danach kommt, nicht mehr. Wer die kleinen Checklisten mochte, die Claude Code sich selbst anlegt, muss sie über die Umgebungsvariable CLAUDE_CODE_ENABLE_TODO_TOOLS=1 zurückholen.

Der Hintergrund ist klar: Die neueren Modelle planen ohnehin im Kopf. Die Tools waren eher eine Krücke aus der Zeit, als das Modell die Struktur nicht selbst gehalten hat. Trotzdem – wenn deine Skripte oder Erwartungen auf diesen Tools aufsetzen, ist das die Zeile, die du kennen musst.

GitLab kommt weiter an

GitLab-Merge-Requests lassen sich jetzt an die --worktree-Flag und die claude agents-Ansicht übergeben, dort erscheinen sie als !N. Dazu ein neues, optionales forward_user_identity am Apps-Gateway: Es schickt die Identität des angemeldeten Nutzers als Header mit, sodass ein Proxy dahinter die Kosten pro Person zuordnen kann. GitLab-Teams werden bei Claude Code Schritt für Schritt vom Nachzügler zum vollwertigen Fall.

Ein Sicherheitsloch unter Windows

Interessant für alle auf Windows: Pfade mit dem NT-Präfix \??\ sind bisher an der UNC-Prüfung vorbeigerutscht – ein Weg, über den NTLM-Credentials abfließen konnten. Der ist jetzt zu. Dazu kommen die üblichen Reparaturen: Cloud-Sessions gehen nicht mehr verloren, wenn die Umgebung während einer Rückfrage herunterfährt, und unter Linux dreht eine untätige Session nicht mehr grundlos einen CPU-Kern auf hundert Prozent.

Meine Einordnung

Das Streichen der Todo-Tools ist die Art Entscheidung, die ich mag: Man wirft eine Hilfskonstruktion raus, sobald das Modell sie nicht mehr braucht. Weniger Zeug, das im Weg steht. Dass es einen Schalter zum Zurückholen gibt, ist fair – manche Workflows hängen daran.

Und der Windows-Fix zeigt wieder, wofür der tägliche Release-Takt gut ist. Ein Credential-Leak ist nichts, was wochenlang liegen bleiben darf. Hier wird es in der nächsten Version geradegezogen. Wenn du unter Windows arbeitest, ist das Update Pflicht. Alle anderen: mitnehmen, weitermachen.


Quellen: