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Claude Code 2.1.259: MCP-Server für die ganze Firma und ein Schalter für Headless-Betrieb

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Version 2.1.259 bringt eine verwaltete MCP-Server-Liste für Organisationen, die Option '--permission-prompts none' für unbeaufsichtigte Hosts und behebt einen Fehler, bei dem parallele Sessions sich gegenseitig die Konfiguration überschrieben haben.

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Am 2. September ist Claude Code 2.1.259 erschienen. Kein Riesen-Update, aber eines mit ein paar Neuerungen, die vor allem Teams und Automatisierer betreffen.

Die größte davon heißt managedMcpServers. Organisationen können damit HTTP- und SSE-MCP-Server zentral für alle Nutzer bereitstellen, im selben Format wie in der .mcp.json. Einträge, die ein lokales Kommando starten würden, werden dabei übersprungen. Wer in einer Firma MCP-Server für Jira, Confluence oder interne Datenbanken pflegt, muss also nicht mehr hoffen, dass jeder Entwickler seine Konfiguration selbst richtig anlegt. Passend dazu ändert sich das Verhalten von allowedMcpServers: Die Liste gilt jetzt nur noch für Server, die Nutzer selbst hinzufügen. Wer einen verwalteten Server bewusst blockieren will, nutzt dafür deniedMcpServers.

Die zweite Neuerung ist --permission-prompts none. Auf Hosts, an denen niemand sitzt, wird damit alles, was normalerweise eine Rückfrage auslösen würde, automatisch abgelehnt. Der aktive Permission-Modus, auch der Auto-Modus, entscheidet weiterhin über alles andere. Für Cron-Jobs, CI-Pipelines und ähnliche Läufe ist das der fehlende Schalter, mit dem ein Lauf sauber scheitert statt ewig auf eine Antwort zu warten.

Dazu kommen kleinere Ergänzungen: GitLab-Nutzer sehen Merge Requests, die per glab mr angelegt oder gemergt werden, jetzt als „MR !N” in der Tool-Zusammenfassung. claude plugin validate bekommt ein --json-Flag für maschinenlesbare Berichte. Und /install-github-app erklärt in einem GitLab-Repo, dass es nur für GitHub gedacht ist, und verweist auf die passende Doku.

Bei den Fehlerbehebungen sticht eine heraus: Bisher konnten mehrere gleichzeitig laufende Sessions sich gegenseitig die Änderungen an ~/.claude.json überschreiben. Die Folge war, dass das Vertrauen in ein Workspace plötzlich zurückgesetzt war oder MCP- und Projektzustand verloren gingen. Wer wie ich gern mehrere Claude-Code-Fenster parallel laufen lässt, kennt vielleicht dieses Gefühl, dass irgendwas nicht mehr stimmt. Das sollte jetzt vorbei sein.

Weitere Fixes: Die Deny-Regeln für Bash Read() greifen jetzt auch bei Dateien, die als Optionswert übergeben werden, etwa --ignore-revs-file=.env, bei git diff-Operanden oder in Ketten wie cd DIR && cat FILE. Der Prompt-Cache ging bisher verloren, wenn der OAuth-Token bei ausgeschalteter Telemetrie erneuert wurde. Der Auto-Modus lief in manchen Fällen mit einem Modell, das er gar nicht unterstützt, wenn ein Command oder Skill im Frontmatter ein model: vorgab. Und Stop beendete in Remote-Control-Sessions Hintergrund-Agenten nicht wirklich.

Ein Punkt ist eher eine Verschärfung als ein Fix: Wenn die verwalteten Einstellungen, ein Drop-in, die MDM-Plist oder der HKLM-Wert unter Windows nicht geparst werden können, startet Claude Code jetzt gar nicht mehr und nennt die fehlerhafte Quelle. Vorher liefen die Einstellungen in so einem Fall einfach stillschweigend ohne Durchsetzung weiter. Für Admins ist das die richtige Entscheidung, auch wenn es am Montagmorgen mal für Überraschungen sorgen wird.

In VS Code gibt es außerdem einen neuen Schnellfilter „Active” und ein Statusmenü in der Session-Liste, mit dem sich Sessions nach „Needs input”, „Working” und „Completed” filtern lassen.

Für mich ist 2.1.259 eine Version für Leute, die Claude Code in Teams ausrollen oder unbeaufsichtigt laufen lassen. Wer allein am Laptop arbeitet, merkt vom Update wenig. Genau an dieser Stelle wird das Werkzeug aber gerade erwachsen.

Quellen: Claude Code Changelog, Releasebot: Claude Code Updates