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Claude Code 2.1.260: Diff-Panel im Vollbild, Cache-Diagnose und ein teurer Fable-5.1-Bug behoben

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Version 2.1.260 bringt ein Diff-Panel neben der Konversation, erklärt in /cost, warum der Prompt-Cache danebengegriffen hat, und behebt einen Fehler, durch den Fable 5.1 bei jedem Tool-Aufruf Kontext ungecacht neu geschickt hat. Dazu mehrere Sicherheitsfixes bei Permission-Regeln.

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Claude Code 2.1.260 ist am späten 3. September erschienen, einen Tag nach 2.1.259. Das Changelog ist wieder lang, aber diesmal sind ein paar Sachen dabei, die man beim täglichen Arbeiten direkt merkt.

Das Diff-Panel

Im Vollbildmodus öffnet sich jetzt neben der Konversation ein Panel, das die uncommitteten Änderungen zeigt, während Claude editiert. Ein- und ausschalten geht mit /diff. Bisher musste man dafür in ein zweites Terminal oder in die IDE wechseln. Wer Claude länger laufen lässt und nebenbei kontrollieren will, was da gerade an Code entsteht, hat damit endlich einen Blick auf beides gleichzeitig. Passend dazu: ctrl+l beziehungsweise cmd+k leert im Vollbild jetzt die Ansicht wie ein normales Terminal-Clear.

Warum der Cache danebengreift

/cost und das Feld prompt_cache in der Statuszeile nennen jetzt eine wahrscheinliche Ursache, wenn der Prompt-Cache nicht getroffen wurde. Zum Beispiel: Tool-Definitionen oder System-Prompt haben sich geändert, oder die Session war länger idle als die TTL. Bisher sah man nur, dass Kosten entstanden sind, nicht warum. Für alle, die sich über plötzlich teure Sessions gewundert haben, ist das die Diagnose, die gefehlt hat.

Und hier kommt der Fix, der wirklich Geld spart: Bei Claude Fable 5.1 deckte das Prompt-Caching den Kontext nicht ab, der nach Tool-Ergebnissen angehängt wird. Der wurde bei jedem Tool-Aufruf als ungecachter Input neu gesendet. Wer seit Dienstag mit Fable 5.1 in Claude Code gearbeitet hat, hat also zwei Tage lang unnötig bezahlt. Ebenfalls behoben: /effort mitten in der Session invalidiert den Cache bei Fable 5.1 nicht mehr. Und der /model-Picker zeigt Fable 5.1 jetzt auch für Organisationen an, die es nutzen dürfen. Vorher ging das nur per /model claude-fable-5-1 von Hand.

Sicherheitsfixes bei Permission-Regeln

Mehrere Fixes betreffen Berechtigungsregeln, und einer davon ist ernst: Edit-, Write- und Read-Regeln, deren Pfad Klammern enthält, wurden als ungültig verworfen oder von der Bash-Sandbox ignoriert. Ordner, die eigentlich schreibgeschützt sein sollten, waren beschreibbar. Dazu kommt: Bash-Prüfungen haben zsh-Kommandos automatisch durchgewinkt, die eine Command Substitution in einer Zuweisung an REPORTTIME, REPORTMEMORY oder DIRSTACKSIZE versteckten. Jetzt gibt es eine Rückfrage. Und Regeln mit Text hinter der schließenden Klammer, etwa Bash(ls) x, die nie gegriffen haben, werden als ungültige Einstellung gemeldet statt stillschweigend ignoriert.

Eine Änderung aus 2.1.259 wurde wieder zurückgenommen: Die Read()-Deny-Regeln galten dort auch für Bash-Argumente. Das hat npm run build unter einer Regel wie Read(./**/build/**) in jedem Modus blockiert und cd … && grep sogar im Auto-Modus nachfragen lassen. Weg damit.

Eher eine Klarstellung: Was man am !-Prompt im Bash-Modus tippt, läuft jetzt auch im strikten Sandbox-Modus außerhalb der Sandbox, so wie im eigenen Terminal. Das ist logisch, man sollte es aber wissen.

Für Teams und Automatisierer

/reload-plugins und eine Textform von /advisor gibt es jetzt auch in Headless-Sessions, also in der Desktop-App, in Remote Control und im Agent SDK. Claude in Chrome folgt ab sofort der Admin-Einstellung der Organisation; ist sie aus, sind --chrome, /chrome und die Browser-Tools nicht verfügbar. Eine verwaltete CLAUDE.md löst keinen Sicherheitsdialog mehr aus, Hooks, Shell-Kommandos und Sandbox-Einstellungen aber weiterhin. Die Auto-Compaction bei 1M-Kontext-Modellen greift jetzt kurz vor der Grenze, und /ultrareview wartet bis zu 45 statt 30 Minuten auf Cloud-Reviews.

Dazu ein Bündel an Fixes für Agent Teams, Hintergrund-Sessions und Remote Control, etwa ein Subagent, der nach SendMessage nie wieder aufgeweckt wurde, oder eine Session, die in ListAgents doppelt auftauchte. Auch der erste Aufruf des Artifact-Tools in manchen Cowork-Sessions schlug bisher mit einem Validierungsfehler fehl. Kommt mir bekannt vor.

Mein Fazit: Das Diff-Panel ist die sichtbare Neuerung, der Fable-5.1-Cache-Fix die wichtige. Wer Fable 5.1 nutzt, sollte das Update sofort ziehen und danach mal in /cost schauen, ob die Cache-Quote wieder stimmt.

Quellen: Claude Code Releases: v2.1.260, Claude Code Changelog