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Claude for Small Business: 43 Workflows, 27 neue Integrationen, 900.000 Installationen

2 Min. Lesezeit KI-generiert

Eine Rösterei in Las Vegas steuert sechs Cafés aus einer Ansicht und meldet 22 Prozent Marge im Laden. Zum Release gehören 150 geschulte Trainer und 750 Workshops.

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Claude for Small Business ist im Mai gestartet und seitdem über 900.000 Mal installiert worden. Gestern kam der größte Nachschub seither: 43 Workflows und 27 neue Integrationen, darunter Shopify, Salesforce, TikTok, Atlassian, Zoom, Xero, Gusto, Square, Stripe und Zapier.

Vom Backoffice nach vorn

Die erste Fassung war auf den Papierkram ausgelegt — Rechnungen, Belege, Abschlüsse, mit Intuit QuickBooks, PayPal, HubSpot, Canva, Docusign, Google Workspace und Microsoft 365 als Partnern.

Was jetzt dazukommt, zielt woanders hin. Auf der Frühjahrstour durch zehn Städte hat Anthropic über 1.000 Inhaber gefragt, was Claude als Nächstes übernehmen soll. Rund ein Drittel nannte Wachstum: Leads erzeugen, eingehende Anfragen beantworten, Angebote schreiben. Viele wollten außerdem das tägliche Berichtswesen loswerden.

Genau das sind die neuen Abläufe. Das Plugin läuft in Claude Cowork, die Einrichtung startet mit /smb-onboard, das Montagsbriefing mit /monday-brief — Kassenstand, Umsatz gegen Vorwoche, Pipeline, überfällige Rechnungen, drei Dinge, die diese Woche den Chef brauchen. Jeder Workflow lässt sich auf einen festen Termin legen. Und bevor etwas rausgeht, gebucht oder bezahlt wird, fragt Claude nach.

Wer keine Konnektoren hat, lädt eine Tabelle hoch; Claude baut die Auswertung dann daraus.

Eine Kaffeerösterei mit sechs Filialen

Juanny Romero führt in Las Vegas die Mothership Coffee Roasters: sechs Cafés, dazu Großhandel und Catering. Ihre Zahlen lagen im Kassensystem, in QuickBooks, in Slack und in E-Mails, ohne eine gemeinsame Wochensicht. Sie hat alles an Claude gehängt und steuert die sechs Standorte jetzt aus einer Ansicht. Die Marge im Ladengeschäft liegt bei 22 Prozent, was sie zum Teil auf strafferes Bestellen, Planen und Inventarisieren zurückführt.

Dan Ninerell von Modern Classical Chefs in New Jersey rechnet anders: 20.000 Dollar in anderthalb Monaten, über Angebote, die Claude geschrieben hat. „Das hat Geld auf mein Konto gebracht. Was sagst du dazu?“

Die Tour ist der eigentliche Teil

Parallel zum Release geht die Claude SMB Tour im Herbst weiter — kostenlose Workshops in zehn US-Städten. Dazu kommen über 150 Organisationen, die Anthropic als Approved Claude SMB Trainers geschult hat und die mehr als 750 eigene Workshops in ihren Gemeinden abhalten. 14 Integrationspartner veranstalten Webinare zu ihren Konnektoren.

Das ist der Teil, der bei einem Softwarehersteller ungewöhnlich ist. 27 Integrationen baut man in ein paar Sprints. 150 Trainer auszubilden, die 750 Workshops halten, ist Vertriebsarbeit im Wortsinn, und sie zielt auf eine Gruppe, die keine IT-Abteilung hat und kein Pilotprojekt startet.

Für Europa heißt das erst mal wenig: Die Tour läuft in den USA, ein Teil der neuen Konnektoren ist auf den dortigen Markt zugeschnitten. Die Workflows selbst hängen daran nicht.

Quellen:

AnthropicMittelstandCoworkIntegrationen