Claude Code

Claude Desktop v4.23118.0 minimiert Terminal, Browser und iOS-Simulator in die Ecke

2 Min. Lesezeit KI-generiert

SSH-Sitzungen halten eine Nachricht, die über einen Tag auf ihren Host gewartet hat, jetzt zurück – bis du selbst auf Jetzt senden drückst. Und ein Abbruch während des Speicherns hinterlässt keine leere claude.json mehr.

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Der Cowork-Changelog datiert v4.23118.0 auf den 5. November, einen Tag nach v4.16336.0. Mitgeliefert wird Claude Code 2.1.317. Die Liste ist lang, der sichtbarste Punkt steht im Abschnitt Code.

Minimierte Panes bleiben live

Terminal, Browser und iOS-Simulator haben einen Minimieren-Knopf bekommen. Ein minimiertes Pane verschwindet nicht, sondern bleibt als kleine, laufende Ansicht in einer Ecke des Chats oder in der Session-Leiste. Du kannst es wieder aufklappen oder schließen, und in der Ecke auch verschieben und in der Größe ändern. In Deployments von Drittanbietern noch nicht.

SSH ist der große Block

Fünf der Änderungen drehen sich um Verbindungen, die abreißen oder lange brauchen.

Eine Nachricht, die über einen Tag auf ihren Host gewartet hat, wird nicht mehr irgendwann losgeschickt: Sie steht über dem Eingabefeld, bis du auf „Jetzt senden“ drückst. Wiederverbindungen über einen langsamen Proxy-Befehl oder einen Jump-Host warten auf Mac und Linux bis zu 90 Sekunden, sofern die SSH-Konfiguration kein ConnectTimeout setzt. Hosts, die bei jeder Verbindung eine Anmeldung verlangen, überstehen jetzt längere Netzlücken.

Dazu zwei Fehler, die man erst bemerkt, wenn sie passieren: Sitzungen verloren Hintergrundarbeit auf dem Host, wenn die Claude-Anmeldung ablief, während die App weg war. Und eine Sitzung, die sich endlos neu verbunden und jedes Mal angemeldet hat, weil die Startdateien der Shell auf dem Host Text ausgeben oder HOME ändern, sagt jetzt beim ersten Mal, was zu reparieren ist.

Zertifikate, Proxies und ein leeres Konfigurationsfile

Drei Korrekturen betreffen verwaltete Rechner. Verbindungen scheiterten mit einem Zertifikatsfehler, wenn das Firmen-Root-Zertifikat mit einem neuen Schlüssel erneuert wurde. Die gespeicherte Anmeldung ging verloren, wenn ein Firmen-Proxy auf die Erneuerung mit einer Sperrseite antwortete. Und SSL_CERT_FILE und SSL_CERT_DIR aus den verwalteten Einstellungen von Claude Code wurden in Code-Sitzungen überschrieben, sobald dieselbe Variable auf dem Rechner gesetzt war.

Unter Windows konnte ein Beenden während des Speicherns eine leere ~/.claude.json hinterlassen. Das ist behoben.

Vier neue Schalter für verwaltete Umgebungen

Der 3P-Abschnitt wächst weiter. disableDesktopLocalSessions schaltet Code-Sitzungen auf dem Gerät ab, WSL eingeschlossen, sodass nur noch entfernte Umgebungen wie SSH bleiben – dann gehört sshHostAllowlist dazu. disableWslSessions blockiert Sitzungen in WSL und lässt sich nur per MDM-Profil setzen. claudeCodeProcessWrapperEnabled startet Code-Sitzungen über den processWrapper-Launcher. sshConfigs ist neu in der Beta und bietet allen dieselben SSH-Verbindungen im Umgebungsmenü an, geprüft wird weiter gegen die Allowlist.

Dazu im Benutzermenü: „Apps gateway admin“, wo Spend-Admins Limits und gepoolte Budgets setzen, Ausgaben sehen und sie nach Gruppe exportieren.

Die Liste sagt, wo Claude Desktop inzwischen läuft

Von zwanzig Punkten betreffen fünf SSH, drei Firmenzertifikate und Proxies, vier verwaltete Schalter, zwei Windows-Profilcontainer. Ein Minimieren-Knopf ist das, was man sieht. Der Rest ist Arbeit an einer App, die inzwischen überwiegend in fremden Netzen mit fremden Regeln startet.

Quellen

Claude DesktopCoworkSSH