Claude Code

Claude Code 2.1.282 stopft vier Lecks, durch die Extended Thinking verschwand

3 Min. Lesezeit KI-generiert

Bash-Berechtigungsregeln mit einem ':*' mitten im Muster wurden in Settings-Dateien stillschweigend übersprungen, während '--allowedTools' sie beachtete.

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Claude Code 2.1.282 ist gestern um 15:56 UTC erschienen, knapp 23 Stunden nach 2.1.281. Das Changelog ist wieder lang, und es sortiert sich in drei Häufchen: ein paar neue Schalter, ein Block über verlorenes Reasoning und ein Block über Berechtigungsregeln, die nie gegriffen haben.

Neu in dieser Version

maxProseWidth begrenzt die Breite von Claudes Fließtext in sehr breiten Terminals. Tabellen und Codeblöcke behalten die volle Breite.

Dazu kommt eine Startmeldung, die Telemetrie-Variablen aus den Settings-Dateien eines Projekts auflistet, wenn sie ignoriert wurden oder die Telemetrie abgeschaltet haben. Dieselben Einträge stehen jetzt auch in /status und claude doctor. Wer sich je gefragt hat, warum aus einem Projekt nichts ankommt, bekommt endlich eine Antwort auf dem Bildschirm.

Für verwaltete Umgebungen gibt es allowClaudeInChromeWithManagedMcp: Damit läuft claude --chrome neben einer exklusiven managed-mcp.json, und die Fehlermeldung nennt den Schalter beim Namen, wenn Chrome blockiert ist. Im Claude-Apps-Gateway hält store.readiness_grace_seconds den /readyz-Endpunkt durch einen kurzen Postgres-Ausfall hindurch bereit, etwa bei einem Datenbank-Failover.

Vier Wege, auf denen das Reasoning verloren ging

Der größte Block dreht sich um Extended Thinking, das unterwegs verschwand.

Ein Slash-Befehl, der sofort ausgeführt wird — /model, /rename, /artifacts —, warf das bisherige Thinking weg, wenn man ihn absetzte, während Claude arbeitete. Fortgesetzte Sitzungen über --continue oder --resume schickten frühere Nachrichten in veränderter Form zurück, woraufhin die API das vorherige Reasoning verwarf. Wurde eine solche Sitzung mit einer --tools-Liste neu gestartet, in der ein vorher angebotenes eingebautes Werkzeug fehlte, ging das Thinking ebenfalls verloren. Und Sitzungen, die bei jedem Zug am API-Fehler „Invalid data in redacted_thinking block” scheiterten, laufen jetzt weiter: Claude Code wirft die Thinking-Blöcke weg und versucht es einmal erneut.

In dieselbe Richtung geht ein weiterer Fix: Wenn die Zusammenfassungsanfrage für die Kompaktierung abgelehnt wird, versucht es Claude Code jetzt mit einem Ersatzmodell, statt abzubrechen.

Berechtigungsregeln, die nie gegriffen haben

Bash-Regeln mit einem :* mitten im Muster wurden in Settings-Dateien übersprungen, während --allowedTools sie beachtete. Sie gelten jetzt aus jeder Quelle, und beim Start erklärt eine Warnung, wie sie greifen.

Verwaltete Einstellungen waren an zwei Stellen zu nachgiebig. Ein falsch getippter Wert bei Sperrschlüsseln wie disableClaudeAiConnectors oder allowManagedPermissionRulesOnly führte dazu, dass die Sperre gar nicht angewandt wurde; jetzt gilt sie, und der Start nennt den Schlüssel. Und ein einziger ungültiger Wert in den Blöcken permissions, autoMode, worktree oder attribution ließ den kompletten Block durchfallen. Dazu: Skills und Befehle aus dem Repository, aus dem Benutzerverzeichnis oder über --add-dir konnten sich unter allowManagedPermissionRulesOnly über allowed-tools selbst freigeben.

Sitzungen, die lange laufen

Ein Fehler, den man sich merken sollte, wenn man über einen fremden Gateway arbeitet: Unterhaltungen, deren Verlauf Web-Suchergebnisse enthält, die die API nicht entschlüsseln kann, scheiterten ab da bei jeder Anfrage mit HTTP 400.

Der Rest ist Feinarbeit an Stellen, die erst nach Stunden auffallen. Sehr große Sitzungen werden schneller wiederhergestellt, auch nie kompaktierte. Die Fehlermeldung unter Windows nennt jetzt mögliche Ursachen, wenn eine Transkriptdatei nicht lesbar ist. Ein eingefügter mehrzeiliger Text wurde zeilenweise abgeschickt, nachdem der Bracketed-Paste-Modus des Terminals mitten in der Sitzung zurückgesetzt wurde. Und der Vim-Modus bekommt ein knappes Dutzend Korrekturen an Zählern, Cursorposition und zeilenweisem Einfügen.

Zwei Releases, ein Thema

Gestern die Rückfrage vor rm -rf, heute die Berechtigungsregeln, die nie griffen, und das Reasoning, das beim Fortsetzen verschwand. Beide Releases arbeiten an derselben Stelle: an dem, was passiert, wenn niemand hinsieht.

Das ist die Konsequenz aus dem Auto-Modus. Solange ein Mensch jede Aktion bestätigt, fällt eine übersprungene Regel irgendwann auf. Wenn ein Agent stundenlang allein läuft, fällt sie nicht auf — sie wirkt einfach. Gut, dass das Changelog so lang ist.

Quellen

Claude CodeReleasesEntwicklung