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Genesis Mission: Anthropic gibt 150 Millionen Dollar für Claude in 15 US-Behörden

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Zur Zusage gehören Schulung und Einarbeitung – auch für Behörden, die ihr erstes Genesis-Projekt noch zum Laufen bringen müssen.

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Anthropic hat am 8. Oktober zugesagt, über drei Jahre 150 Millionen Dollar in die Genesis Mission zu stecken. Das ist die Bundesinitiative, die wissenschaftliche und technische Entdeckungen mit KI beschleunigen soll. Das Geld geht in Claude-Zugänge für mehr als 15 beteiligte Behörden, darunter NASA, die National Institutes of Health und die National Science Foundation.

Drei Jahre, drei Zusagen

Anthropic nennt drei Punkte. Mehrere hundert Forschungsprojekte der Genesis Mission bekommen Claude, Claude Code und API-Guthaben. Anthropic arbeitet eng mit Behörden und nationalen Laboren an den Prioritäten der Regierung zusammen, und zwei davon stehen ausdrücklich im Text: Fusionsenergie und Quantencomputer. Und es gibt Schulung, Einarbeitung und technische Unterstützung – auch für Behörden, die neu dabei sind und ihr erstes Projekt noch zum Laufen bringen müssen.

Verkündet wurde das auf dem Summit „Science: A New Golden Age“, den das Office of Science and Technology Policy des Weißen Hauses in Washington ausgerichtet hat.

Neu ist die Summe, nicht die Partnerschaft

Die Zusammenarbeit mit dem US-Energieministerium und der Genesis Mission läuft seit vergangenem Dezember. Seitdem hat Anthropic Claude zu Wissenschaftlern in den nationalen Laboren gebracht; die 150 Millionen Dollar sind der Ausbau, nicht der Anfang.

Drumherum steht ein Programm, das sich über das Jahr aufgebaut hat: Claude Science als Werkbank für Forschende, 10.000 kostenlose und verbilligte Plätze für akademische Wissenschaftler, ein erweitertes AI-for-Science-Programm mit Guthaben für Projekte mit hoher Hebelwirkung und eine Research Preview des Model Hardware Standard – einer gemeinsamen Spezifikation, damit KI-Agenten Laborgeräte sicher bedienen können.

150 Millionen in Zugängen, nicht in Schecks

Die Zahl klingt nach Spende, ist aber vor allem Produkt. Anthropic finanziert Claude-Nutzung, Guthaben und Personal für Einarbeitung – also Geld, das zu einem guten Teil in die eigene Infrastruktur und in Gewöhnung fließt. Wer heute mit Claude Code eine Fusionssimulation baut, baut sie morgen nicht ohne.

Das ist kein Vorwurf, nur die präzisere Beschreibung. Für Forschende an NASA oder NIH, die bisher auf Beschaffungswege warten mussten, ist der Unterschied zwischen Scheck und Zugang ohnehin akademisch. Interessanter ist, dass Fusionsenergie und Quantencomputer als Erstes genannt werden – zwei Felder, in denen teure Rechnung und wenig Trainingsdaten aufeinandertreffen.

Quellen

AnthropicClaude ScienceGenesis MissionForschungUSA