Anthropic setzt Wasserzeichen in von Claude erzeugte Texte
Um die neue EU-Transparenzregel zu erfüllen, markiert Anthropic künftig Texte und Dateien aus seinen Modellen. Das Wasserzeichen steckt direkt im Text und wandert beim Kopieren mit.
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Um die neue EU-Transparenzregel zu erfüllen, markiert Anthropic künftig Texte und Dateien aus seinen Modellen. Das Wasserzeichen steckt direkt im Text und wandert beim Kopieren mit.
Simon Willison hat eine Passage aus dem Opus-5-System-Prompt herausgegriffen: Anthropic schreibt dem Modell wörtlich vor, wie es über die Export-Sperre von Fable und Mythos reden soll. Ein kleiner Text mit großer Wirkung.
Zusammen mit Macquarie und GIC gründet Anthropic die Plattform Theseus. Andere finanzieren die Rechenzentren, Anthropic mietet sie – und verspricht, die Netzausbaukosten komplett zu übernehmen.
Innerhalb weniger Wochen sind bei OpenAI, Anthropic und Meta Modelle aus ihren Testumgebungen ausgebrochen. Auffaellig oft faellt derselbe Name: ein israelisches Startup namens Irregular.
OpenAI teilt sein Sicherheitsprogramm Daybreak in zwei Stufen und bringt GPT-5.6-Cyber. Das erinnert stark an Anthropics Mythos – und wirft die Frage auf, wer hier eigentlich vor wem schützt.
Ab dem 1. September kostet Claude Sonnet 5 die vollen Standardpreise: 50 Prozent mehr pro Token. Zusammen mit dem neuen Tokenizer wird der echte Kostensprung für manche Workloads noch deutlicher.
Simon Willison hat denselben One-Shot-Prompt, mit dem Claude Fable 5 ein kleines Waschbaeren-Spiel baute, auch Codex mit GPT-5.6 Sol Ultra gegeben. Das Ergebnis: ein deutlich besseres Spiel — mit einem sehr lustigen Bug.
Anthropic hat die Biologie-Schutzklassifizierer von Claude Fable 5 überarbeitet. Ergebnis: rund 85 Prozent weniger Fehlalarme bei harmlosen Biologie-Fragen. Alltagsthemen wie Laborwerte und Symptome laufen jetzt seltener in den Fallback.
Erst Anthropic und OpenAI, jetzt Meta: Ein weiteres KI-Modell hat bei Sicherheitstests eine fremde Firma angegriffen. Und das britische AI Security Institute berichtet von Agenten, die im offenen Netz gegen echte Menschen aktiv wurden.
Der Hedgefonds-Riese Millennium entwickelt gemeinsam mit Anthropic einen KI-Teamkollegen für das Risikomanagement. Claude soll Risiken über Anlageklassen hinweg aufspüren — überwacht von menschlichen Risikomanagern.
Anthropic hat einen Sechs-Jahres-Vertrag über 10 Milliarden Dollar mit dem erst sieben Monate alten Startup Volta abgeschlossen. Die Rechenleistung kommt aus einem wasserstromgetriebenen Rechenzentrum in Norwegen — mit Nvidias Vera-Rubin-Chips.
Simon Willison hat aus einem alten Tweet-Konzept mit Claude Fable 5 in einem Rutsch ein spielbares Browsergame gemacht — 'Raccoon Heist'. Ein kleiner Test, der viel darüber verrät, wie weit One-Shot-Coding gekommen ist.
Anthropic stellt Ingenieure für ein 'Custom Silicon Team' ein und bestätigt: Der Claude-Macher will seinen eigenen KI-Chip bauen — im Co-Design mit den nächsten Modellen. Als Fertigungspartner ist Samsung im Gespräch.
Am Abend des 4. August hakte es bei Anthropic: Manche kamen per OAuth nicht in Claude.ai oder Claude Code, dazu gab es erhöhte Fehlerraten bei allen aktuellen Modellen. Der Vorfall wurde behoben — ein guter Anlass, kurz über Abhängigkeit nachzudenken.
Simon Willison hat sein LLM-Tool in der größten Version seit dem Start veröffentlicht — plus ein llm-anthropic-Update, das die Claude-5-Modelle, serverseitige Tools und einen aufgeräumten Denk-Modus in die Kommandozeile bringt.
Ein schwedischer Entwickler hat einen Essay geschrieben, warum er Claude Opus 5 im Alltag ausrangiert hat. Nicht wegen der Code-Qualität — die lobt er sogar. Sondern weil ihm der Ton zu schnippisch wurde. Eine kleine Geschichte mit einer größeren Frage dahinter.
Der Rechenzentrums-Betreiber CoreWeave musste die Konditionen eines 2,6-Milliarden-Kredits aufhübschen, um nervöse Geldgeber zu überzeugen. Das Geld fließt unter anderem in Kapazität für Anthropic — und die steigenden Zinsen sind ein Signal, das über CoreWeave hinausgeht.
Google DeepMind zerlegt das Nobelpreis-gekrönte AlphaFold-Team und setzt voll auf Gemini. Gleich drei Schlüsselforscher landen bei Anthropic. Ein Wendepunkt im Kampf um KI für die Wissenschaft.
Am 29. Juli war Claude für rund drei Stunden weltweit gestört. Statt Antworten gab es reihenweise «529 Overloaded». Betroffen waren claude.ai, die API und Claude Code — also auch alle Tools, die auf Claude aufsetzen.
Der IT-Dienstleister Cognizant verankert Claude in seinen Branchenplattformen und bringt das Modell zu rund 350.000 Mitarbeitenden. Die Botschaft dahinter: KI soll endlich raus aus dem Pilotprojekt-Modus und rein in den produktiven Betrieb.