OpenAI hat seine Shopping-Strategie fuer ChatGPT komplett umgebaut. Nach dem gescheiterten Instant Checkout — Walmart war ausgestiegen, weil die Conversion Rates dreimal niedriger lagen als auf der eigenen Website — setzt OpenAI jetzt auf einen anderen Ansatz.
Was sich aendert
Statt direkt in ChatGPT kaufen zu koennen, konzentriert sich OpenAI jetzt auf Produktentdeckung. Das neue Agentic Commerce Protocol macht aus ChatGPT einen visuellen Shopping-Assistenten. Du kannst Produkte durchstoebern, Bilder hochladen um aehnliche Artikel zu finden, Optionen nebeneinander vergleichen — inklusive Preise, Bewertungen und Features — und die Ergebnisse im Gespraech verfeinern.
Walmart bekommt eine eigene In-ChatGPT-App mit Kundenkonto-Verknuepfung, Treueprogramm und Walmart-Zahlung. Auch Target, Sephora, Nordstrom, Best Buy und Home Depot haben das neue Protokoll bereits integriert.
Warum das spannend ist
Der Schwenk von ‘Kaufen in ChatGPT’ zu ‘Entdecken in ChatGPT’ ist klug. OpenAI hat eingesehen, dass Nutzer zwar gerne mit KI recherchieren und vergleichen, aber den eigentlichen Kauf lieber auf der gewohnten Plattform abschliessen. Das ist keine Niederlage — das ist Realismus.
Meine Einschaetzung
Shopping ueber KI-Assistenten ist ein Riesenmarkt, an dem alle grossen Player arbeiten. Google macht es ueber die Suche, Amazon ueber Alexa, und OpenAI versucht es ueber ChatGPT. Die Frage ist: Werden wir wirklich irgendwann ueber einen Chatbot einkaufen? Ich bin da noch skeptisch. Aber die Produktsuche und der Vergleich — das koennte tatsaechlich funktionieren.
Quellen: