Heute ist der Tag. Anthropics erste große Entwicklerkonferenz ‘Code with Claude’ startet in San Francisco — und die Gerüchteküche brodelt.
Die Veranstaltung läuft über zwei Tage (6. und 7. Mai) und bietet ganztägige Workshops, Live-Demos neuer Funktionen und direkte Gespräche mit den Teams hinter Claude Code und der API. Auf der Rednerliste stehen Ami Vora (Head of Product), Boris Cherny (Head of Claude Code) und Angela Jiang (Product Lead für die Claude API).
Was wir wissen
Code with Claude ist als Praxis-Event für Entwickler konzipiert. Keine Marketing-Keynotes, sondern Hands-on-Workshops zum Thema agentisches Programmieren. Die Konferenz wird per Livestream übertragen und kommt danach nach London (19. Mai) und Tokio (10. Juni).
Was wir vermuten: Jupiter
Hier wird es spannend. Seit dem 30. April taucht in internen Red-Teaming-Logs ein Modell namens ‘Claude Jupiter V1 P’ auf. Anthropic vergibt Planetennamen für Pre-Release-Modelle — vor der Claude-4-Familie lief das interne Testing unter dem Codenamen ‘Neptune’.
Dass Jupiter ausgerechnet jetzt getestet wird, ist kein Zufall. Die Muster stimmen: internes Red-Teaming, zeitliche Nähe zur Konferenz, die gleiche Vorgehensweise wie bei früheren Launches.
Ob Jupiter heute angekündigt wird? Sicher ist das nicht. Aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch genug, dass man den Livestream nicht verpassen sollte.
Warum Code with Claude wichtig ist
Anthropic positioniert sich mit dieser Konferenz als die Plattform für Entwickler, die ernsthaft mit KI-Agenten bauen wollen. Während OpenAI mit Codex und Microsoft mit Agent 365 den Enterprise-Markt bedienen, setzt Anthropic auf die Developer-Community — mit Claude Code als zentralem Werkzeug.
Das ist eine bewusste Entscheidung. Und sie könnte langfristig die wichtigere sein.
Quellen: