Zwei neue Claude-Code-Releases in zwei Tagen — Anthropic hält das Tempo. Version 2.1.69 und 2.1.70 bringen Features, die den Entwickler-Alltag spürbar verbessern.
Der /mcp-Befehl: MCP-Server nativ verwalten
Das Highlight für alle, die mit MCP-Servern arbeiten: Claude Code hat jetzt einen eingebauten MCP-Server-Management-Dialog. Mit dem neuen /mcp-Befehl kannst du Server direkt aus Claude Code heraus konfigurieren, starten und verwalten — ohne in JSON-Dateien herumzueditieren.
Für das wachsende MCP-Ökosystem ist das ein wichtiger Schritt. Bisher musste man MCP-Server manuell in Konfigurationsdateien eintragen. Jetzt geht das per Dialog.
Claude API Skill: API lernen direkt in Claude Code
Neu ist auch der /claude-api-Skill. Das ist ein eingebauter Skill, der dir hilft, Anwendungen mit der Claude API zu bauen — direkt in deiner Entwicklungsumgebung. Statt zwischen Dokumentation und Editor hin und her zu springen, bekommst du API-Beispiele und Best Practices dort, wo du sie brauchst.
Voice Mode spricht jetzt 20 Sprachen
Der vor wenigen Tagen gestartete Voice Mode unterstützt jetzt zehn zusätzliche Sprachen bei der Spracherkennung — insgesamt 20. Entwickler, die nicht auf Englisch arbeiten, können Claude Code jetzt deutlich besser per Stimme steuern.
Weitere Verbesserungen
Daneben gibt es kleinere, aber nützliche Updates: VS Code zeigt jetzt alle Claude-Code-Sessions in der Activity Bar an. Opus 4.6 nutzt standardmäßig den Medium-Effort-Modus für Max- und Team-Abonnenten — mit dem Keyword ‘ultrathink’ kann man bei Bedarf auf High Effort wechseln. Und diverse Bugfixes verbessern OAuth-Token-Refresh, Shell-Fehlerbehandlung und die Stabilität bei gleichzeitig laufenden Claude-Code-Instanzen.
Meine Einordnung
Anthropic iteriert bei Claude Code in einem Tempo, das beeindruckend ist. Der MCP-Manager und der API-Skill zeigen, dass das Team nicht nur Features baut, sondern das Ökosystem pflegt. Wenn du MCP-Server entwickelst oder damit arbeitest, sind diese Updates ein echtes Quality-of-Life-Upgrade.
Quellen: