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TSMC meldet Rekordgewinn: KI-Chips treiben den Umsatz auf 35,9 Milliarden Dollar

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Der weltgrößte Chiphersteller hat erneut Rekorde gebrochen. Der Gewinn stieg um 58 Prozent — angetrieben von der unstillbaren Nachfrage nach KI-Chips.

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TSMC hat seine Quartalszahlen vorgelegt — und die Zahlen sind beeindruckend. Der Nettogewinn im ersten Quartal 2026 stieg um 58 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Der Umsatz erreichte 35,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die eigene Prognose.

Die Zahlen im Detail

Das vierte Rekordquartal in Folge. Die Bruttomarge kletterte auf 66,2 Prozent und lag damit über den Erwartungen. Fortschrittliche Chips machten rund 75 Prozent des gesamten Wafer-Umsatzes aus. Besonders die 3-Nanometer-Fertigung — das Arbeitstier der KI-Chips — wuchs auf einen Anteil von 25 Prozent am Gesamtumsatz. Zum Vergleich: Im dritten Quartal 2023 waren es gerade mal 6 Prozent.

Ausblick bleibt stark

Für das zweite Quartal prognostiziert TSMC einen Umsatz zwischen 39 und 40,2 Milliarden Dollar — ein sequentieller Anstieg von 10 Prozent. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von über 30 Prozent im Jahresvergleich. Die Bruttomarge soll bei 65,5 bis 67,5 Prozent liegen.

Warum das für die KI-Branche wichtig ist

TSMCs Zahlen sind der beste Indikator dafür, wie real die KI-Nachfrage tatsächlich ist. Während Skeptiker von einer KI-Blase sprechen, investieren Unternehmen wie Anthropic, OpenAI und Google Milliarden in Recheninfrastruktur — und TSMC liefert die Chips dafür. Erst letzte Woche schloss CoreWeave einen Mehrjahresvertrag mit Anthropic ab, um Claude mit mehr Rechenpower zu versorgen.

Die 3nm-Chipfertigung wird zum Gradmesser der KI-Ära. Wenn ein Viertel des Umsatzes des weltgrößten Chipherstellers aus dieser einen Fertigungstechnologie kommt, dann ist KI kein Hype mehr — es ist eine Industrieverschiebung.

Quellen: