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Perplexity Computer – ein digitaler Arbeiter mit 19 KI-Modellen

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Perplexity hat mit Computer eine Plattform gelauncht, die 19 KI-Modelle orchestriert und ganze Projekte autonom abarbeitet. Claude Opus 4.6 liefert dabei das Herzstück.

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Perplexity war bisher vor allem als clevere Suchmaschine bekannt. Das ist ab sofort Geschichte. Am 25. Februar hat das Unternehmen Perplexity Computer vorgestellt – und damit einen ziemlich radikalen Kurswechsel vollzogen.

Was Perplexity Computer ist

Computer ist kein Chatbot. Es ist ein digitaler Arbeiter, der komplette Projekte von Anfang bis Ende durchführt. Du beschreibst das gewünschte Ergebnis, und Computer erledigt den Rest: recherchieren, Dokumente erstellen, Code schreiben, Daten verarbeiten, Bilder generieren, Services anbinden.

Das Besondere: Unter der Haube arbeiten 19 verschiedene KI-Modelle zusammen, jedes für seine Stärke optimiert. Claude Opus 4.6 von Anthropic dient als zentrale Reasoning-Engine – also als das Gehirn, das die Arbeit plant und koordiniert. Daneben kommen unter anderem GPT-5.2, Gemini und Grok zum Einsatz.

Wie es funktioniert

Du gibst Computer eine Aufgabe, und das System zerlegt sie selbstständig in Teilaufgaben. Für jede wird ein spezialisierter Sub-Agent gestartet. Diese Agenten arbeiten parallel – einer recherchiert, während ein anderer Code schreibt und ein dritter Designs erstellt.

Der entscheidende Unterschied zu anderen KI-Tools: Computer arbeitet asynchron. Du musst nicht daneben sitzen und Prompts nachschieben. Das System kann stunden- oder sogar tagelang im Hintergrund laufen, bis das Projekt fertig ist.

Was es kostet

Computer ist aktuell nur im “Perplexity Max”-Abo verfügbar – für 200 Dollar im Monat. Dafür gibt es 10.000 Credits, plus einen Willkommensbonus von 20.000 Credits. Pro- und Enterprise-Zugang soll nach einer Testphase folgen.

Warum das relevant ist

Der Markt für KI-Agenten wird gerade von allen Seiten bespielt. OpenAI hat den ChatGPT Agent, Anthropic hat Cowork, Google arbeitet an Gemini-Automatisierungen. Perplexity geht einen anderen Weg: Statt sich auf ein Modell zu verlassen, orchestrieren sie alle großen Modelle gleichzeitig.

Ob das in der Praxis funktioniert, wird sich zeigen. Die Idee, 19 spezialisierte Modelle zusammenarbeiten zu lassen, klingt elegant – aber auch fehleranfällig. Eines steht fest: Der Wettlauf um den besten digitalen Assistenten beschleunigt sich gerade massiv.

Quellen: Perplexity Blog, TechCrunch, Business Standard