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Gemini übernimmt Alltags-Aufgaben auf Android

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Google hat Gemini auf Android um Multi-Step-Automatisierung erweitert. Der Assistent kann jetzt selbstständig Uber buchen, Essen bestellen und Einkaufslisten zusammenstellen – zunächst auf Pixel 10 und Galaxy S26.

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Google hat am 25. Februar eine Reihe neuer Gemini-Features für Android vorgestellt. Das Highlight: Gemini kann jetzt mehrstufige Aufgaben in echten Apps erledigen – ohne dass du jeden Schritt einzeln freigeben musst.

Was Gemini jetzt kann

Stell dir vor: Du drückst lange auf den Power-Button und sagst “Bestell mir das gleiche wie letztes Mal bei DoorDash”. Gemini öffnet die App, navigiert durch die Menüs, legt die Bestellung zusammen und wartet auf deine finale Bestätigung. Das gleiche funktioniert mit Uber, Grubhub und Lebensmittel-Apps.

Noch ein Szenario: Dein Handy erkennt, dass du in zwei Stunden einen Flug hast. Auf dem Lock-Screen erscheint ein Button, um direkt einen Uber zum Flughafen zu rufen. Oder du planst eine Grillparty – Gemini kann die Gästeliste durchgehen und einen passenden Einkaufswagen zusammenstellen.

Wie es technisch funktioniert

Google lässt Gemini die Apps in einem virtuellen, abgesicherten Fenster auf dem Gerät ausführen. Das bedeutet: Gemini hat keinen Zugriff auf den Rest deines Telefons – nur auf die spezifische App, die gerade gebraucht wird. Du kannst den Fortschritt über Benachrichtigungen verfolgen, jederzeit eingreifen oder den Vorgang abbrechen.

Das ist ein kluger Ansatz. Statt blind zu vertrauen, kannst du Gemini bei der Arbeit zusehen.

Wo es verfügbar ist

Zunächst nur in den USA und Südkorea. Und auch nur auf bestimmten Geräten: Pixel 10, Pixel 10 Pro und der Samsung Galaxy S26-Serie. Weitere Geräte und Regionen sollen folgen – ein Zeitplan dafür gibt es aber nicht.

Einordnung

Googles Schritt zeigt, wohin die Reise bei mobilen Assistenten geht. Apple hat mit Siri bisher kaum Vergleichbares. Anthropic setzt mit Cowork auf den Desktop-Arbeitsplatz. Google zielt aufs Smartphone – den Ort, an dem die meisten alltäglichen Aufgaben tatsächlich stattfinden.

Die Einschränkung auf wenige Geräte und Regionen zeigt allerdings auch, dass Google vorsichtig ist. Agenten, die eigenständig Apps bedienen und echtes Geld ausgeben, müssen zuverlässig funktionieren. Sonst wird aus dem Uber zum Flughafen schnell eine Pizza an die falsche Adresse.

Quellen: Google AI Blog, TechCrunch, 9to5Google