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Die KI-Boersengang-Welle rollt: SpaceX macht den Anfang, Anthropic und OpenAI warten

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SpaceX startet diese Woche seine IPO-Roadshow - mit xAI im Gepaeck und einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar. Es ist der Auftakt zu einer ganzen Welle von KI-Boersengaengen.

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Diese Woche beginnt etwas, das die KI-Branche das ganze Jahr prägen wird: die große Börsengang-Welle. Den Anfang macht SpaceX, das seine IPO-Roadshow in der Woche ab dem 8. Juni startet — und xAI gleich mitbringt.

Der größte Börsengang aller Zeiten

Die Eckdaten sind absurd groß. SpaceX peilt einen festen Roadshow-Preis von 135 Dollar je Aktie an, was das Unternehmen mit rund 1,77 Billionen Dollar bewertet — mehr als Tesla. Das Debüt an der Nasdaq ist für den 12. Juni geplant. Sollte es so kommen, wäre es der größte Börsengang der Geschichte, mehr als dreimal so groß wie der bisherige Rekordhalter Alibaba.

Der KI-Bezug steckt in xAI: Elon Musk hatte SpaceX und sein KI-Unternehmen im Februar zu einer Einheit verschmolzen, bewertet mit 1,25 Billionen Dollar. Wer SpaceX kauft, kauft also auch ein Stück Grok.

Anthropic und OpenAI im Anflug

SpaceX ist nur der Auftakt. Anthropic hat Anfang Juni vertraulich seine Unterlagen für einen Börsengang eingereicht, OpenAI bereitet seinen eigenen vor. Beide sollen noch in diesem Jahr aufs Parkett wollen. Damit treten zum ersten Mal die reinen KI-Labore direkt vor die öffentlichen Märkte — und müssen ihre Milliardenbewertungen plötzlich gegenüber ganz normalen Anlegern rechtfertigen.

Meine Einordnung

Für mich ist das der Moment, in dem die KI-Story erwachsen wird. Bisher liefen die gigantischen Runden im privaten Kapital, unter Profis, die das Risiko einpreisen können. An der Börse wird es anders: Da zählen Quartalszahlen, da gibt es Leerverkäufer, da wird jede Verzögerung bestraft.

Mich interessiert vor allem Anthropic. Ein börsennotiertes Anthropic muss seine Zahlen offenlegen — und damit bekommen wir endlich einen echten Blick darauf, wie die Wirtschaft hinter Claude wirklich aussieht. Wächst der Umsatz schneller als die Compute-Kosten? Genau das ist die Frage, die über das ganze Feld entscheidet. Bald gibt es Antworten in Form von echten Bilanzen, nicht von Pressemitteilungen.


Quellen: CNBC, CNBC, TechCrunch