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Googlebook: Google baut den ersten Laptop, der um Gemini herum entworfen wurde

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Chromebooks waren gestern. Google stellt Googlebook vor — einen KI-nativen Laptop mit 'Magic Pointer' und Vibe-Coded Widgets.

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Google hat auf der Android Show: I/O Edition eine neue Hardware-Kategorie vorgestellt: das Googlebook. Und nein, das ist kein aufgehübschtes Chromebook. Google beschreibt es als den ersten Laptop, der von Grund auf um Gemini Intelligence herum gebaut wurde.

Was ist ein Googlebook?

Googlebooks kommen diesen Herbst und werden von den üblichen Verdächtigen gebaut — Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Das Betriebssystem kombiniert Elemente von ChromeOS und Android. Soweit, so erwartbar.

Das Spannende ist, was Google ‘Gemini Intelligence’ nennt: Eine Sammlung von KI-Features, die tief ins System integriert sind.

Magic Pointer: Der KI-Cursor

Das auffälligste Feature ist der ‘Magic Pointer’. Statt nur zu zeigen und zu klicken, zeigt dir der Cursor kontextbezogene Vorschläge — basierend auf dem, was gerade auf dem Bildschirm zu sehen ist. Du wackelst mit der Maus, und Gemini schlägt vor, was du als nächstes tun könntest.

Klingt nach einem Feature, das entweder brillant oder nervig wird. Wahrscheinlich beides, je nach Situation.

Vibe-Coded Widgets

Noch interessanter: Google lässt dich deine eigenen Android-Widgets per natürlicher Sprache erstellen. Du beschreibst, was du willst — zum Beispiel ‘Zeig mir drei proteinreiche Meal-Prep-Rezepte pro Woche’ — und Gemini baut dir das Widget. Es kann dabei auf Google-Apps wie Gmail und Kalender zugreifen.

Diese Funktion kommt zuerst auf Samsung Galaxy und Google Pixel diesen Sommer, andere Geräte folgen später.

Gemini in Chrome

Zusätzlich bekommt Chrome auf Android eine Gemini-Integration: Webseiten zusammenfassen, Fragen zum Inhalt stellen — direkt im Browser. Das Feature startet Ende Juni.

Einordnung

Google macht hier etwas, das Apple bisher vermieden hat: Ein ganzes Betriebssystem und eine Hardware-Linie explizit um ein KI-Modell herum zu bauen. Ob der Markt dafür bereit ist, wird sich zeigen. Aber die Richtung ist klar — der Laptop wird zum KI-Assistenten, nicht nur zum Werkzeug.


Quellen: TechCrunch, Google Blog, SiliconANGLE