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Google senkt Veo 3.1 Fast um bis zu 33 Prozent — ab heute

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Zum 7. April fällt der Preis für Veo 3.1 Fast in der Gemini API um 14 bis 33 Prozent. Gleichzeitig steht Veo 3.1 Lite als günstige Alternative bereit — und bei OpenAI wird Sora gerade abgeschaltet.

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Google hat heute die Preise für Veo 3.1 Fast in der Gemini API gesenkt — je nach Auflösung und Länge um 14 bis 33 Prozent. Die Aktion kommt eine Woche nachdem Google mit Veo 3.1 Lite bereits das günstigste Video-Modell seiner Familie vorgestellt hat, und sie trifft den Markt zu einem interessanten Zeitpunkt: OpenAI schaltet in genau dieser Woche das Sora-Angebot ab.

Was sich ändert

Veo 3.1 Fast bleibt Googles Workhorse-Modell für schnelle Videogenerierung. Mit dem heutigen Preisupdate rutscht der Sekundenpreis für 720p-Videos deutlich nach unten, bei 1080p sind die Einsparungen etwas kleiner, aber immer noch zweistellig. Für Teams, die Video-Pipelines mit hohem Durchsatz bauen, ändert das die Wirtschaftlichkeit spürbar — ein 8-Sekunden-Clip kostet jetzt weniger als der berüchtigte Coffee-to-go, den man früher bei solchen Preis-Diskussionen als Vergleich zieht.

Die Preissenkung kommt oben auf das Release von Veo 3.1 Lite vom 31. März. Lite startet bei 0,05 Dollar pro Sekunde in 720p und 0,08 Dollar in 1080p — weniger als die Hälfte dessen, was Fast vor dem heutigen Cut gekostet hat. Mit Fast günstiger und Lite im Angebot hat Google zum ersten Mal ein echtes Zwei-Klassen-Setup: Lite für Masse, Fast für Qualität bei reduziertem Preis.

Warum heute und nicht nächste Woche

Der Timing ist kein Zufall. OpenAI hat Ende März angekündigt, Sora abzuschalten — laut WSJ wegen untragbarer Infrastruktur-Kosten von rund einer Million Dollar pro Tag und eines problematischen Disney-Deals. Google besetzt jetzt die entstehende Lücke mit einer sehr klaren Botschaft: ‘Unsere Video-Modelle werden nicht abgeschaltet, sondern günstiger.’ Für Entwickler, die ihre Workflows bisher auf Sora aufgebaut hatten, ist das ein direktes Angebot zum Wechsel.

Interessant ist auch, dass Google bei Veo konsequent über die Gemini API statt über ein eigenes Consumer-Produkt geht. Das lässt sich auch schwieriger abschalten, weil sich mit jedem API-Kunden eine Bindung aufbaut — anders als bei Sora, wo die Nutzer primär über das Web-Interface kamen und ein Shutdown ‘einfach’ war.

Einordnung

Zwei Video-Preisrunden innerhalb von zehn Tagen sind kein Zufall, sondern eine Strategie: Google will im Video-Segment dasselbe Momentum aufbauen, das OpenAI bei Text-Modellen lange Zeit dominiert hat. Für Teams, die gerade eine Video-Architektur auswählen, ist heute ein guter Tag, die Kalkulation neu zu machen — mit den aktuellen Preisen ist Veo 3.1 Fast deutlich näher an den Batch-Jobs heran, die man früher nur mit Lite-Modellen gerechnet hätte.

Quellen: