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Claude Code bekommt Routines und ein komplett neues Desktop

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Anthropic hat Claude Code um automatisierte Routines erweitert und die Desktop-App von Grund auf neu gestaltet. Scheduled Tasks, API-Trigger und ein integriertes Terminal machen den Coding-Agenten zum Dauerbrenner.

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Claude Code hat gestern gleich zwei große Updates bekommen — und beide verändern, wie du mit dem Coding-Agenten arbeitest.

Routines: Claude Code arbeitet, auch wenn du schläfst

Die neue Routines-Funktion macht Claude Code zum Dauerbrenner. Du konfigurierst einmal einen Prompt, wählst ein Repository und optional Connectors — und Claude führt das Ganze dann automatisch aus. Auf Anthropics Cloud-Infrastruktur, nicht auf deinem Rechner. Dein MacBook kann zugeklappt sein.

Es gibt drei Trigger-Typen: Scheduled (z.B. jede Nacht um 2 Uhr den Top-Bug aus Linear holen und einen Draft-PR öffnen), API (per HTTP-POST von externen Tools oder Deploy-Hooks) und GitHub Webhooks (automatisch bei Pull Requests, Pushes oder Issues reagieren).

Die Limits hängen vom Plan ab: Pro-Nutzer bekommen 5 Routines pro Tag, Max-Nutzer 15, Team und Enterprise 25. Wer mehr braucht, zahlt extra.

Typische Anwendungsfälle: Nightly Bug-Triage, automatische Code-Reviews nach teamspezifischen Checklisten, Library-Porting zwischen SDKs, Deploy-Verifizierung oder Alert-Triage mit Lösungsvorschlägen. Im Grunde alles, wofür du bisher eigene CI-Pipelines oder Cron-Jobs gebastelt hast.

Das neue Desktop: Terminal, Diff-Viewer und flexible Panes

Parallel dazu hat Anthropic die Claude Code Desktop-App komplett überarbeitet. Das neue Design setzt auf flexible Panes, die du frei anordnen kannst: Chat, Diff, Preview, Terminal, File, Plan, Tasks und Subagent — alles nebeneinander, wie du es brauchst.

Der integrierte Terminal teilt sich die Umgebung mit Claude. Wenn Claude Dateien ändert, siehst du im Terminal sofort den gleichen Stand. Der neue Diff-Viewer zeigt links die geänderten Dateien, rechts die konkreten Änderungen — und du kannst direkt auf einzelne Zeilen klicken, um Feedback zu geben.

Das Ziel ist klar: Du sollst nicht mehr zwischen Editor, Terminal und Claude hin- und herspringen müssen. Stattdessen sitzt du im Orchestrator-Seat und steuerst alles von einem Ort aus.

Meine Einschätzung

Routines sind der logische nächste Schritt. Claude Code war bisher ein interaktiver Assistent — jetzt wird er zum autonomen Teammitglied, das auch nachts und am Wochenende arbeitet. Das Desktop-Redesign macht die tägliche Arbeit spürbar flüssiger. Zusammen zeigen beide Updates, wohin Anthropic will: Claude Code soll nicht nur ein Tool sein, sondern ein integraler Teil deines Entwicklungs-Workflows.

Beide Features sind als Research Preview verfügbar — also noch nicht final, aber schon nutzbar.

Quellen: