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Claude Code macht Fable 5.1 zum Standard – plus Zeitformate und ein Mac-Fix

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Am Release-Tag von Fable 5.1 zieht Claude Code direkt nach: 2.1.257 macht das neue Modell zum Standard, bringt endlich einstellbare Zeitformate und eine neue Auto-Mode-Regel. 2.1.258 räumt einen üblen Startfehler auf macOS Monterey weg.

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Wenn ein neues Modell erscheint, merkt man das in Claude Code meist am selben Tag. So auch hier: Am 1. September, dem Release-Tag von Fable 5.1, kamen gleich zwei Versionen hinterher.

Der Hauptakt ist 2.1.257. Fable 5.1 ist ab sofort das Standard-Fable-Modell, mit einem Kontextfenster von einer Million Token. Die neuen Preise sind auch schon drin: zehn Dollar pro Million Input, fünfzig pro Million Output, und – das ist der eigentliche Hebel – nur noch 25 Cent pro Million Token für Cache-Reads. Wer viel mit langem Kontext und Tools arbeitet, zahlt spürbar weniger, ohne selbst etwas umstellen zu müssen. Nebenbei: In Claude Code läuft Fable 5.1 standardmäßig auf High Effort, in Cowork und auf claude.ai auf Medium.

Das zweite Feature in 2.1.257 ist eine dieser Kleinigkeiten, auf die Leute erstaunlich lange gewartet haben: einstellbare Zeitformate. Über timeFormat und timeZone kann man jetzt festlegen, ob Zeitstempel im 12- oder 24-Stunden-Format erscheinen, in UTC laufen oder einem eigenen strftime-Muster folgen. Betrifft die Uhrzeit am Ende einer Antwort und die Zeitstempel in der Transkript-Ansicht. Nicht spektakulär, aber wer in einer anderen Zeitzone sitzt, freut sich.

Dazu kommt eine neue Auto-Mode-Regel gegen sogenannte Containment Escapes. Sie blockiert Versuche, an Cloud-Metadaten-Zugangsdaten zu kommen, und schränkt Zugriffe über Mandantengrenzen hinweg ein. Passt zum größeren Sicherheitsthema dieser Tage: mehr Autonomie nur mit mehr Leitplanken.

2.1.258 ist dann wieder Wartung, aber wichtige. Behoben wird ein Startfehler, der Claude Code auf macOS 12 Monterey gar nicht mehr hochkommen ließ – eine Regression aus einer der Vorversionen. Wer auf einem älteren Mac arbeitet, kam schlicht nicht mehr rein. Außerdem raus: ein Fehler, bei dem Remote- und geplante Sessions mit der Meldung ‘user messages must have non-empty content’ abbrachen, nachdem eine Zustimmung erneut geschickt wurde.

Mein Rat ist wie immer bei solchen Doppel-Releases: einfach beide einspielen. Der spannende Teil ist ohnehin Fable 5.1 selbst, und der schnellste Weg dahin führt über 2.1.257. Den Monterey-Fix in 2.1.258 nimmt man dankend mit, falls man einen älteren Mac im Einsatz hat.

Quellen: Claude Code Changelog · Releasebot: Claude Code · Claude Fable 5.1 System-Prompts