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Claude Code 2.1.235 und 2.1.236: Startmodell festnageln, Rechtschreibung im Prompt

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Zwei Releases in zwei Tagen. Neu dabei: eine Umgebungsvariable, die festlegt, mit welchem Modell neue Sessions starten, eine optionale Rechtschreibprüfung im Prompt und ein Ping, wenn eine andere Session fertig ist. Dazu ein Sandbox-Nachzug unter macOS.

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Anthropic legt bei Claude Code weiter im Zweitagestakt nach. 2.1.235 und 2.1.236 bringen zusammen ein paar Sachen, die den Alltag im Terminal spürbar glätten.

Startmodell festnageln

Der Punkt, der am meisten Reibung wegnimmt: die neue Umgebungsvariable ANTHROPIC_DEFAULT_MODEL. Damit legst du fest, mit welchem Modell jede neue Session startet. Bisher musstest du das nach jedem Start von Hand setzen, wenn dir der Standard nicht passte. Jetzt einmal in die Umgebung schreiben – und Ruhe.

Rechtschreibung direkt im Prompt

2.1.235 bringt eine optionale Einstellung spellcheck. Ist sie an, unterstreicht Claude Code falsch geschriebene Wörter schon während du tippst – über dein installiertes aspell, hunspell oder ispell. Klein, aber angenehm, wenn du lange Prompts schreibst und nicht erst nach dem Absenden merkst, dass da ein Tippfehler drin war.

Ein Ping, wenn die andere Session fertig ist

Wer mehrere Claude-Code-Sessions parallel laufen lässt, kennt das Problem: Du weißt nie, wann die zweite fertig ist. SendMessage bekommt jetzt die Option notify_when_idle. Du bittest eine andere Session auf derselben Maschine, dir genau einmal Bescheid zu geben, sobald sie das nächste Mal in den Leerlauf geht. Kein ständiges Rüberschauen mehr.

Sandbox-Nachzug unter macOS

2.1.236 zieht die Sicherheitsschraube weiter an: Die Sandbox auf macOS bekommt Wildcard-Regeln, die Lesezugriffe gezielt verweigern. Dazu ein Bündel Fixes für Fälle, die vorher gebrochen sind, wenn das Verzeichnis, in das eine Session gewechselt war, gelöscht wurde – Clipboard-Copy, Hintergrund-Housekeeping, Background-Sessions und lokale MCP-Logs laufen jetzt sauber weiter.

Kleinkram aus 2.1.235

Verschachtelte Markdown-Listen richten sich ab Ebene 3 nicht mehr falsch aus, umgebrochene Listenpunkte bekommen einen hängenden Einzug. Die Hintergrund-Cloud-Sessions wie /ultrareview oder /autofix-pr fressen weniger Speicher und CPU, weil ihr Event-Stream nicht mehr bei jedem Update komplett neu gerendert wird. Und im Vim-Modus bleibt der NORMAL-Modus samt Cursorposition erhalten, wenn du das Transkript ein- und ausblendest.

Meine Einordnung

ANTHROPIC_DEFAULT_MODEL ist die Art Feature, die man erst schätzt, wenn sie da ist. Wer immer dasselbe Modell will, tippt es nicht mehr jedes Mal nach. notify_when_idle wiederum verrät, wohin die Reise geht: mehrere Sessions, die parallel arbeiten und sich gegenseitig anstupsen. Das Terminal wird langsam zum Kontrollraum für ein kleines Team aus Claudes.


Quellen: