Claude Code hat am 22. und 23. Mai zwei neue Versionen veroeffentlicht: 2.1.149 und 2.1.150. Die wichtigste Neuerung steckt in 2.1.149 — ein neuer /usage-Command, der endlich transparent macht, was genau deine Nutzungslimits verbraucht.
/usage: Endlich Transparenz
Bisher war es ein Ratespiel: Warum bin ich schon wieder am Limit? Der neue /usage-Command zeigt jetzt eine Aufschluesselung nach Kategorien — Skills, Subagenten, Plugins und einzelne MCP-Server. Wenn du also wissen willst, ob dein Slack-MCP-Server oder dein ausuferndrer Subagent der Kostentreiber ist, bekommst du jetzt eine klare Antwort.
/diff bekommt Tastatursteuerung
Die Detailansicht von /diff laesst sich jetzt mit Pfeiltasten, j/k, PgUp/PgDn, Space und Home/End scrollen. Klingt klein, macht aber einen grossen Unterschied, wenn du durch groessere Diffs navigierst.
/simplify wird zu /code-review
Der bisherige /simplify-Command wurde in /code-review umbenannt. Der neue Name passt besser zu dem, was der Command tatsaechlich tut — Code ueberpruefen und verbessern, nicht nur vereinfachen.
Kritischer Bug-Fix
Version 2.1.150 fixt einen Regression-Bug aus 2.1.147, bei dem das Bash-Tool bei manchen Nutzern Exit-Code 127 fuer jeden einzelnen Befehl zurueckgab. Wenn dein Terminal in den letzten Tagen seltsam reagiert hat, sollte das Update das Problem beheben.
Ausserdem wurde ein Bug gefixt, bei dem Agent-Teams-Teilnehmer mit Nicht-ASCII-Namen (also zum Beispiel Umlauten) bei jedem API-Call gescheitert sind. Fuer deutschsprachige Nutzer besonders relevant.
Einordnung
Keine Revolution, aber solide Verbesserungen. Der /usage-Command war ueberfaellig — Transparenz bei den Nutzungslimits ist genau das, was Power-User brauchen. Und der Bash-Bug-Fix zeigt, dass Anthropic Regressionen ernst nimmt und schnell patcht.
Quellen: