Anthropic hat zwischen dem 12. und 15. Mai vier neue Claude Code Versionen veröffentlicht — von 2.1.140 bis 2.1.143. Das Tempo bleibt hoch, und diesmal gibt es ein paar richtig nützliche Änderungen.
Die Highlights
Fast Mode nutzt jetzt Opus 4.7: Das ist die größte Änderung. Bisher lief der Fast Mode mit Opus 4.6, jetzt ist Opus 4.7 der Standard. Wer Claude Code im Alltag nutzt, bekommt damit automatisch das bessere Modell — ohne etwas umstellen zu müssen.
Neue Agent-Flags: claude agents hat eine ganze Reihe neuer Flags bekommen: --add-dir, --settings, --mcp-config, --plugin-dir, --permission-mode, --model, --effort und --dangerously-skip-permissions. Damit lassen sich Background Sessions deutlich flexibler konfigurieren.
Skills aus Plugins: Plugins mit einer SKILL.md im Root-Verzeichnis (ohne skills/-Unterordner) werden jetzt automatisch als Skill erkannt. Das vereinfacht die Plugin-Entwicklung erheblich.
Bug Fixes
Die Fixes adressieren reale Probleme: Ein Speicherleck bei HTTP/SSE MCP-Servern wurde gestopft — Response Bodies sind jetzt auf 16 MB pro SSE-Frame begrenzt. Der Skill(name *) Wildcard-Match funktioniert endlich korrekt. Settings-Hot-Reload erkennt jetzt auch Änderungen an verlinkten ~/.claude/settings.json. Und der /model-Picker zeigt die richtigen Defaults an, wenn man ANTHROPIC_DEFAULT_OPUS_MODEL oder ANTHROPIC_DEFAULT_SONNET_MODEL gesetzt hat.
Meine Einordnung
Die Umstellung auf Opus 4.7 als Fast-Mode-Default ist die Art von Änderung, die man gar nicht groß bemerkt — aber die den Arbeitsalltag spürbar verbessert. Opus 4.7 ist bei Coding-Aufgaben 13 Prozent besser als sein Vorgänger. Das summiert sich.
Die neuen Agent-Flags zeigen, wohin die Reise geht: Claude Code wird immer mehr zum Orchestrator für autonome Hintergrund-Aufgaben. Wer Routines und Multi-Agent-Workflows nutzt, bekommt damit deutlich mehr Kontrolle.
Quellen: GitHub Releases · Releasebot