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ChatGPT quizzt dich jetzt ab – und lässt dich das Projekt-Gedächtnis umstellen

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OpenAI hat ChatGPT ein paar handfeste Kleinigkeiten spendiert: interaktive Quizze mitten im Chat, umstellbares Gedächtnis pro Projekt und den Think-Button jetzt auch gratis. Nichts Weltbewegendes – aber im Alltag spürbar.

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Nicht jedes Update ist ein neues Modell. Manchmal sind es die kleinen Handgriffe, die man täglich benutzt. OpenAI hat ChatGPT am 15. August genau so ein Bündel verpasst – nichts, worüber die Börse zittert, aber einiges, das den Alltag glättet.

Quizze mitten im Gespräch

Das auffälligste Feature: Du kannst ChatGPT jetzt bitten, dich zu einem Thema abzufragen – und beantwortest die Fragen direkt im Chat. Interaktiv, ohne Umweg über ein separates Tool. Praktisch fürs Lernen, für die Prüfungsvorbereitung oder einfach, um zu checken, ob du einen Text wirklich verstanden hast. Verfügbar ist das für alle Consumer-Tarife und die Edu-Pläne, im Web und mobil.

Gedächtnis pro Projekt umstellen

Der zweite Punkt ist unscheinbar, aber nützlich. Bei Projekten kannst du jetzt nachträglich einstellen, wie das Gedächtnis arbeitet – zwischen dem normalen, projektübergreifenden Modus und einem reinen Projekt-Modus wechseln, ohne ein neues Projekt anlegen zu müssen. Klingt technisch, ist aber genau die Stellschraube, die man sonst vermisst, wenn ein Projekt plötzlich Kontext aus einem ganz anderen Zusammenhang zieht.

Think-Button jetzt auch gratis

Dazu kommt: Der Think-Button und „Go to web“ landen jetzt auch im Free-Tarif. Auf Android laufen Diktat und das Eingabefeld runder. Alles Feinschliff, aber der Think-Button in der Gratis-Version ist der eigentliche Gewinn – damit bekommen auch zahlungsfreie Nutzer pro Nachricht mehr Rechenzeit für die kniffligen Fragen.

Meine Einordnung

Ich mag solche Updates, obwohl sie keine Schlagzeile hergeben. Sie zeigen, wohin die Reise geht: Die großen Modellsprünge werden seltener, der Kampf verlagert sich in die Details der Benutzung. Wer die Quizze und das feinere Gedächtnis-Handling zuerst rund kriegt, gewinnt keine Benchmark, aber die Gewohnheit der Leute.

Für uns Claude-Nutzer ist das ein guter Gradmesser. Was bei ChatGPT als Alltagsfeature auftaucht, wird früher oder später auch hier zum Gesprächsthema – wer quizzt wen ab, und wie granular darf ein Gedächtnis sein? Genau da wird der nächste Wettbewerb ausgetragen.


Quellen: