Es hat etwas laenger gedauert als geplant — eine Woche, um genau zu sein. Aber ab heute ist Perplexitys Comet-Browser auch fuer das iPhone verfuegbar. Damit ist der KI-Browser auf allen grossen Plattformen angekommen: Mac, Windows, Android und jetzt iOS.
Was Comet anders macht
Comet ist kein normaler Browser mit ein paar KI-Features obendrauf. Die gesamte Erfahrung dreht sich um Perplexitys Suche und Chat. Statt Google-Ergebnisse anzuzeigen, liefert Comet direkte Antworten — mit Quellen. Dazu kommen KI-generierte Seitenzusammenfassungen, kontextbezogene Suchvorschlaege und eine Oberflaeche, die die Grenze zwischen klassischem Browsen und Gespraech bewusst verwischt.
Fuer wen ist das?
Wenn du Perplexity sowieso schon nutzt, ist Comet der logische naechste Schritt. Statt zwischen Browser und Perplexity-App zu wechseln, hast du beides in einem. Der Browser ist kostenlos — Perplexity Pro und Max gibt es als In-App-Kauf (ab 4,99 Dollar).
Die groessere Frage
Comet ist der bisher ehrgeizigste Versuch, einen KI-nativen Browser zu bauen. Google Chrome hat KI-Features nachgeruestet. Arc hat es versucht und ist gescheitert. Perplexity geht den umgekehrten Weg: Erst die KI, dann der Browser drumherum.
Ob das funktioniert? Auf dem Desktop hat Comet bisher eher eine Nische besetzt. Aber auf dem iPhone koennte es anders laufen. Mobile Suche ist schnell, beilaefig, oft unterwegs — genau das, wofuer KI-Antworten gemacht sind.
Meine Einordnung
Ich bin gespannt, ob Comet auf dem iPhone besser ankommt als auf dem Desktop. Die Idee ist gut: Ein Browser, der nicht nur Webseiten anzeigt, sondern Fragen beantwortet. Aber die Gewohnheit, Safari oder Chrome zu oeffnen, sitzt tief. Perplexity muss nicht den Browser-Markt gewinnen — aber sie muessen genug Leute ueberzeugen, dass KI-Suche so gut ist, dass man dafuer die App wechselt.
Quellen: