Morgen ist es soweit. Jensen Huang betritt um 11 Uhr Pacific Time die Buehne im SAP Center in San Jose — und wenn man den Vorankuendigungen glauben darf, hat er diesmal wirklich etwas Grosses im Gepaeck.
Ein Chip, der ‘die Welt ueberraschen’ soll
Das sind Huangs eigene Worte. Und bei einem Mann, der fuer seine Lederjacken-Keynotes bekannt ist, will das was heissen. Die Geruechte verdichten sich, dass Nvidia einen neuen Inferenz-Chip vorstellt — also Hardware, die speziell darauf optimiert ist, KI-Modelle schnell und guenstig auszufuehren. Schnellere, billigere Inferenz gilt als einer der letzten grossen Flaschenhals-Probleme beim Skalieren von KI-Anwendungen.
Mehr als nur Chips
Aber die GTC 2026 ist weit mehr als eine Chip-Vorstellung. Mit ueber 30.000 Besuchern aus mehr als 190 Laendern ist sie das groesste KI-Branchentreffen des Jahres. Huang hat angekuendigt, den gesamten Stack abzudecken: Chips, Software, Modelle und Anwendungen.
Besonders spannend: Nvidia investiert angeblich bis zu 26 Milliarden Dollar in Open-Source-Modelle. Die bereits angekuendigte NemoClaw-Plattform fuer KI-Agenten duerfte am Montag konkretere Formen annehmen. Und mit dem Rubin-GPU und der Vera-CPU stehen gleich zwei neue Architekturen im Raum.
Warum das wichtig ist
Nvidia ist laengst mehr als ein Chip-Hersteller. Das Unternehmen baut die Infrastruktur, auf der die gesamte KI-Branche laeuft. Wenn Huang sagt, ‘KI ist nicht mehr ein einzelner Durchbruch — sie ist essenzielle Infrastruktur’, dann beschreibt er Nvidias eigene Rolle ziemlich genau.
Die Keynote wird kostenlos auf nvidia.com gestreamt. Wer sich fuer die Zukunft der KI-Infrastruktur interessiert, sollte morgen um 20 Uhr deutscher Zeit einschalten.
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