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Mistral Vibe: Le Chat wird zum KI-Agenten für Arbeit und Code

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Mistral benennt Le Chat in Vibe um und macht daraus einen Agenten, der Mails liest, Berichte schreibt, Code refactored und Pull Requests erstellt. Eine App für alles.

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Mistral hat am 28. Mai einen ziemlich großen Schritt gemacht: Le Chat heißt jetzt Vibe — und ist nicht mehr nur ein Chatbot, sondern ein Agent, der lange, mehrstufige Aufgaben eigenständig abarbeitet.

Zwei Modi, ein Agent

Vibe teilt sich in Work Mode und Code Mode auf. Im Work Mode greift der Agent auf Inbox, Kalender, Google Workspace, Outlook, SharePoint, Slack und GitHub zu. Er liest sich ein, recherchiert, erstellt Berichte und kann das ganze auch nach Zeitplan wiederholen — täglich, wöchentlich oder monatlich.

Im Code Mode geht Vibe noch einen Schritt weiter: Der Agent baut Features, fixt Bugs, refactored Code und erstellt reviewbare Pull Requests. Das läuft in einer isolierten Sandbox, Sessions können parallel laufen und bleiben aktiv, selbst wenn dein Rechner aus ist.

VS Code Extension und CLI

Dazu gibt es eine neue VS Code Extension, die Vibe direkt in die IDE bringt. Der Agent liest, editiert und führt Befehle aus — mit automatischem Kontext aus offenen Dateien und @-Mentions für weitere Verzeichnisse. Und wer lieber im Terminal arbeitet: Die CLI bekommt Skills (wiederverwendbare Workflows als /-Commands), editierbare Pläne vor der Ausführung und Session-Permissions.

Ein nettes Detail: Mit /teleport kann man eine laufende Session zwischen Terminal und Cloud verschieben — inklusive History und Freigaben.

Was das für den Markt bedeutet

Mistral positioniert sich damit direkt gegen Claude Code, OpenAI Codex und Cursor. Die Preise sind aggressiv: Pro kostet 14,99 Dollar pro Monat, Teams 24,99 Dollar pro User. Le-Chat-Nutzer behalten ihre Pläne, History und Einstellungen — alles wird automatisch migriert.

Der Trend ist klar: KI-Assistenten werden zu KI-Agenten. Nicht mehr nur Fragen beantworten, sondern Arbeit erledigen. Mistral macht das jetzt mit einem einzigen Produkt für Wissensarbeit und Softwareentwicklung. Ob das gegen die Platzhirsche reicht, wird sich zeigen — aber der Ansatz ist durchdacht.

Quellen: