2 Min. Lesezeit KI-generiert

KPMG setzt auf Claude: 276.000 Mitarbeiter bekommen Anthropics KI

Artikel als Markdown kopieren

KPMG und Anthropic haben eine globale Allianz geschlossen. 276.000 KPMG-Mitarbeiter bekommen Zugang zu Claude — angefangen bei Steuerberatung und Private Equity.

Featured image for "KPMG setzt auf Claude: 276.000 Mitarbeiter bekommen Anthropics KI"

Anthropic hat am 19. Mai den nächsten Enterprise-Deal verkündet — und es ist ein großer. KPMG, eine der Big-Four-Beratungsgesellschaften, schließt eine globale Allianz mit Anthropic. Das Ergebnis: 276.000 Mitarbeiter weltweit bekommen Zugang zu Claude.

Was genau passiert

KPMG integriert Claude in seine ‘Digital Gateway’-Plattform — das zentrale Tool, über das KPMG-Berater ihre Mandantenarbeit organisieren. Der Startfokus liegt auf Steuermandanten und Private-Equity-Firmen. Claude wird dort eingebettet, damit Mandanten direkt in der Plattform agentische Workflows bauen können.

Konkret heißt das: Steuerberater können mit Claude komplexe Steuerstrukturen analysieren, PE-Firmen können Due-Diligence-Prozesse beschleunigen, und das gesamte KPMG-Netzwerk bekommt ein KI-Werkzeug, das direkt in den Arbeitsalltag integriert ist.

Claude Code für IT-Modernisierung

Besonders interessant: KPMG bringt auch Claude Code in seine Angebote ein. Das Produkt ‘KPMG Blaze’ nutzt Claude Code, um Kunden bei der IT-Modernisierung zu helfen — Entwicklungszyklen verkürzen, KI-gestützte Systeme schneller ausliefern. Das ist ein konkretes Beispiel dafür, wie Claude Code den Sprung vom Entwicklertool zum Enterprise-Werkzeug macht.

Der Enterprise-Trend beschleunigt sich

KPMG ist nach PwC und NEC die dritte große Beratungs- und Dienstleistungsfirma, die sich für Claude entscheidet. PwC hat seine Partnerschaft mit Anthropic kürzlich erweitert, NEC bringt Claude zu 30.000 Mitarbeitern in Japan. Zusammen mit der Goldman-Sachs-Partnerschaft für Cybersecurity und dem Blackstone-Joint-Venture zeigt sich ein klares Muster: Anthropic gewinnt die Enterprise-Deals, die früher automatisch an Microsoft oder Google gingen.

Für Anthropic ist das ein wichtiger Schritt Richtung Börsengang. Enterprise-Umsatz ist vorhersagbarer und margenstärker als Consumer-Abos — und genau das wollen Investoren sehen.


Quellen: