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Google Deep Research Max: Ein KI-Agent, der 160 Websuchen pro Sitzung macht

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Google launcht Deep Research Max auf Gemini 3.1 Pro. Der autonome Forschungsagent durchsucht das Web, liest deine Dokumente und liefert Berichte mit Quellenangaben.

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Google hat Deep Research und Deep Research Max vorgestellt — zwei autonome KI-Forschungsagenten, die auf Gemini 3.1 Pro laufen. Und die Zahlen zeigen, dass Google hier nicht kleckert, sondern klotzt.

Was Deep Research Max kann

Deep Research Max plant eigenständig Recherchen, durchsucht das Web (im Schnitt 160 Suchen pro Sitzung), liest deine privaten Dokumente, analysiert die Ergebnisse und liefert einen vollständigen Bericht — inklusive Quellenangaben und nativen Diagrammen. Also im Grunde das, was ein Research-Analyst macht, nur deutlich schneller.

Auf dem DeepSearchQA-Benchmark erreicht das System 93,3 Prozent — ein massiver Sprung von 66,1 Prozent im Dezember 2025. Das ist keine inkrementelle Verbesserung, das ist ein Generationssprung.

Enterprise-Integration ab Tag eins

Besonders spannend: Deep Research Max unterstützt das Model Context Protocol (MCP) für die Anbindung an Unternehmensdaten. Zum Launch gibt es Integrationen mit FactSet, S&P Global und PitchBook — also genau die Datenquellen, die Analysten in Banken und Beratungen täglich nutzen.

Eine typische Session kostet etwa 4,80 Dollar — nicht billig, aber wenn man bedenkt, was ein menschlicher Analyst pro Stunde kostet, ist das ein anderes Gespräch.

Einordnung

Deep Research Max ist Googles Antwort auf die Agenten-Welle. Während Anthropic mit Cowork und Claude Code die Desktop-Automatisierung vorantreibt und OpenAI Codex zum Alleskönner ausbaut, setzt Google auf den Forschungs-Use-Case.

Das ist schlau, weil Research einer der Bereiche ist, in denen KI schon heute echten Mehrwert liefert. Kein ‘Vibe Coding’, kein ‘steuere meinen Computer’ — sondern: Lies 200 Quellen, finde die relevanten Fakten und schreib mir einen Bericht mit Charts. Das ist ein konkretes Problem, und Google scheint es jetzt deutlich besser zu lösen als noch vor vier Monaten.

Der MCP-Support ist dabei das eigentlich Interessante. Damit öffnet Google Deep Research Max für beliebige Datenquellen ��� und das macht es für Unternehmen relevant, die ihre eigenen Daten mit öffentlichen Quellen kombinieren wollen.


Quellen: