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Cognition sammelt 1 Milliarde Dollar ein - Devin ist jetzt 26 Milliarden wert

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Der KI-Coding-Agent Devin hat seine Bewertung in acht Monaten mehr als verdoppelt. 89 Prozent von Cognitions eigenem Code schreibt mittlerweile die KI.

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Die Zahlen sind beeindruckend, selbst für KI-Verhältnisse: Cognition, das Startup hinter dem autonomen Software-Ingenieur Devin, hat eine Finanzierungsrunde über mehr als eine Milliarde Dollar abgeschlossen. Die Bewertung liegt jetzt bei 26 Milliarden Dollar — im September 2025 waren es noch 10,2 Milliarden. Eine Verdopplung in acht Monaten.

Wer investiert

Die Runde wurde von Lux Capital, General Catalyst und 8VC gemeinsam angeführt. Mit dabei sind außerdem Ribbit Capital, Atreides Management und Peter Thiels Founders Fund. Das ist kein Hype-Geld mehr — das sind Investoren, die auf echte Umsätze schauen.

Die Zahlen dahinter

Und die gibt es: Cognition läuft auf einer annualisierten Run-Rate von 492 Millionen Dollar. Zu den Enterprise-Kunden gehören Goldman Sachs, Citi, Mercedes-Benz sowie die US Army und Navy. Anfang des Jahres hat Cognition außerdem Windsurf übernommen, einen weiteren KI-Coding-Anbieter.

Die vielleicht spannendste Zahl: 89 Prozent von Cognitions eigenem Code wird mittlerweile von Devin geschrieben. Das Produkt baut sich quasi selbst.

Was das für Claude Code bedeutet

Der Markt für KI-gestütztes Coding ist gerade der heißeste Bereich der gesamten KI-Branche. Claude Code, Cursor, Devin, OpenAIs Codex — alle kämpfen um denselben Kuchen. Und der Kuchen wächst schneller als jeder einzelne Anbieter.

Cognitions Ansatz unterscheidet sich dabei von Claude Code: Devin positioniert sich als autonomer Software-Ingenieur, der ganze Aufgaben selbstständig abarbeitet. Claude Code setzt stärker auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI im Terminal. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung, und vermutlich wird es am Ende nicht den einen Gewinner geben.

Meine Einordnung

Eine Milliarde Dollar für einen KI-Coding-Agenten — vor zwei Jahren hätte das niemand für möglich gehalten. Aber die Produktivitätsgewinne sind real, die Umsätze sind real, und die Enterprise-Kunden sind keine Experimente mehr. Der KI-Coding-Markt ist erwachsen geworden. Und wir stehen erst am Anfang.

Quellen: