Zwei Claude Code Releases in wenigen Tagen — und beide bringen Features, auf die viele gewartet haben.
Version 2.1.74: Context Suggestions
Das Highlight von 2.1.74 sind die Actionable Context Suggestions. Claude Code schlägt dir jetzt aktiv vor, welchen Kontext du hinzufügen solltest, um bessere Ergebnisse zu bekommen. Statt zu raten, welche Dateien oder Infos Claude braucht, bekommst du konkrete Vorschläge.
Dazu kommt autoMemoryDirectory — Claude Code merkt sich jetzt automatisch Projektkontext in einem konfigurierbaren Verzeichnis. Außerdem wurden ein Memory Leak und ein Problem mit RTL-Textdarstellung gefixt.
Version 2.1.75: 1 Million Token Context
Nur Tage später folgt 2.1.75 mit dem größten Upgrade: Ein 1-Million-Token-Kontextfenster für Opus 4.6 — und das standardmäßig aktiviert. Bisher musste man das separat konfigurieren. Jetzt ist es einfach da.
Was das praktisch bedeutet: Du kannst ganze Codebases in den Kontext laden, ohne ständig an Limits zu stoßen. Für größere Projekte ist das ein echter Gamechanger.
Außerdem neu: Der /color-Befehl, mit dem du das Farbschema deines Claude Code Terminals anpassen kannst. Und Memory-Einträge bekommen jetzt Timestamps — hilfreich, wenn du nachvollziehen willst, wann Claude was gelernt hat.
Meine Einschätzung
Die Context Suggestions sind clever. Eines der größten Probleme mit KI-Coding-Tools ist, dass Nutzer nicht wissen, welchen Kontext sie bereitstellen sollen. Wenn Claude Code das selbst erkennt und vorschlägt, senkt das die Einstiegshürde erheblich.
Und das 1M-Token-Fenster als Standard? Das zeigt, wohin die Reise geht. Kontext ist King — und je mehr davon, desto bessere Ergebnisse.
Quellen: Claude Code Changelog, GitHub Releases