Während die Diskussion um den Source-Code-Leak noch nachhallt, hat Anthropic still und leise zwei substanzielle Claude Code Updates veröffentlicht. Die Versionen 2.1.89 (1. April) und 2.1.90 (2. April) bringen eine Mischung aus neuen Features und wichtigen Fixes.
/powerup — Interaktive Lektionen
Das auffälligste neue Feature: Der /powerup-Befehl startet interaktive Tutorials mit animierten Demos, die dir Claude Code Features direkt im Terminal erklären. Statt Docs zu lesen, lernst du durch Machen. Eine gute Idee, besonders für Leute, die gerade erst einsteigen.
Performance und Stabilität
Die wohl wichtigste Verbesserung unter der Haube: Ein Bug wurde gefixt, bei dem --resume einen kompletten Prompt-Cache-Miss verursachte, wenn deferred Tools, MCP-Server oder Custom Agents aktiv waren. Das bedeutet schnellere Session-Wiederaufnahmen für alle, die mit komplexen Setups arbeiten.
Dazu kommt flimmerfreies Rendering mit der neuen CLAUDE_CODE_NO_FLICKER=1 Umgebungsvariable — hilfreich in Terminals, die mit dem Standard-Rendering Probleme hatten.
Weitere Highlights
- Neuer ‘defer’-Modus für Permissions in headless Sessions
.husky-Verzeichnis wird jetzt in acceptEdits-Modus geschützt- Fix für einen Endlos-Loop, bei dem der Rate-Limit-Dialog sich nach Erreichen des Limits immer wieder öffnete
- Hook-System erweitert um
PermissionDeniedEvents - Bessere Windows-Unterstützung (CRLF-Handling, PowerShell-Permissions)
Einordnung
Diese Updates sind keine Headline-Grabber, aber genau die Art von Arbeit, die Claude Code zuverlässiger macht. Der /powerup-Befehl senkt die Einstiegshürde, die Performance-Fixes sparen Zeit im Alltag. Solide Handwerksarbeit.
Quellen: