Wer Claude Code täglich nutzt, kennt das Problem: Du erklärst Claude dein Projekt, deine Konventionen, deine Vorlieben – und in der nächsten Session fängt alles von vorn an. Bisher musstest du die /memory-Datei manuell pflegen.
Seit dem 26. Februar ist das Geschichte.
Auto-Memory: Claude lernt mit
Claude Code speichert ab sofort automatisch nützlichen Kontext in der Memory-Datei. Projektstruktur, wiederkehrende Muster, deine Präferenzen – alles, was Claude für sinnvoll hält, landet im Langzeitgedächtnis. Du kannst das jederzeit über /memory einsehen und bearbeiten.
Klingt simpel. Ist aber ein Gamechanger für alle, die Claude Code als tägliches Werkzeug nutzen. Statt jede Session bei Null zu starten, baut Claude auf dem auf, was es bereits über dein Projekt gelernt hat.
/copy: Gezielt Code kopieren
Das zweite Update löst eine kleine, aber nervige Alltagssituation: Claude spuckt eine Antwort mit mehreren Code-Blöcken aus – und du willst nur einen bestimmten kopieren. Der neue /copy-Befehl zeigt dir einen interaktiven Picker, aus dem du einzelne Blöcke oder die gesamte Antwort auswählen kannst.
Smartere Bash-Prefixes
Unter der Haube wurde auch die “Always Allow”-Logik für Bash-Befehle verbessert. Bei zusammengesetzten Befehlen wie cd project && npm install && npm test berechnet Claude jetzt intelligentere Prefixes pro Subcommand – statt den gesamten Befehl als Einheit zu behandeln. Weniger unnötige Nachfragen, flüssigeres Arbeiten.
Fazit
Keine Revolution, aber genau die Art von Updates, die den täglichen Workflow spürbar verbessern. Wer Claude Code nutzt, sollte auf die neueste Version updaten – die Memory-Funktion allein ist es wert.
Quelle: Claude Code Changelog