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Claude Code 2.1.92: MCP-Persistenz, Bedrock-Setup und 60% schnelleres Write

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Mit den Versionen 2.1.91 und 2.1.92 bekommt Claude Code persistente MCP-Tool-Ergebnisse bis 500K Zeichen, einen interaktiven Bedrock-Login und eine deutlich schnellere Write-Performance.

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Claude Code legt im Wochentakt nach. Nach der 2.1.90 mit den /powerup-Tutorials sind in den letzten Tagen die Versionen 2.1.91 und 2.1.92 nachgekommen — und beide bringen Dinge mit, die im Alltag richtig was ändern.

MCP-Tool-Ergebnisse werden persistent

Das wichtigste Feature in 2.1.91: MCP-Tools können ihre Ergebnisse jetzt persistent halten. Über die Annotation _meta['anthropic/maxResultSizeChars'] lässt sich die Grösse pro Tool-Call auf bis zu 500.000 Zeichen hochziehen. Wer mit grösseren Datenmengen über MCP arbeitet — also Logs, Datenbank-Dumps, ganze Code-Repositories — kennt das alte Problem: Die Ergebnisse wurden zu schnell weggekürzt oder gar nicht erst durchgereicht. Mit der neuen Persistenz-Logik bleiben sie verfügbar, auch wenn der Kontext länger wird.

Dazu kommen Multi-Line Deep Links, bessere Shell-Execution-Kontrollen und Bugfixes für den Plan Mode und das Transcript-Handling.

Interaktiver Bedrock-Login

2.1.92 hat einen neuen Login-Wizard für AWS Bedrock dazubekommen. Statt sich mit AWS-Credentials und Region-Strings herumzuschlagen, klickt man sich beim Start durch ein Setup, das die Auth-Methode wählt, die Region setzt und die richtigen Modelle hinterlegt. Für alle, die Claude Code in Enterprise-Umgebungen über Bedrock fahren, ist das ein echter Komfortgewinn.

Write-Tool 60% schneller

Der heimliche Star des Releases sitzt unter der Haube: Die Diff-Berechnung im Write-Tool wurde optimiert. Für Sessions, in denen viel an grossen Dateien geschrieben wird — vor allem solche mit Tabs und Sonderzeichen — bedeutet das laut Anthropic rund 60 Prozent mehr Geschwindigkeit. Wer Claude Code regelmässig auf grosse Codebases loslässt, dürfte den Unterschied direkt spüren.

Dazu gibt es 21 weitere CLI-Änderungen, 10 Flag-Änderungen und die Möglichkeit, den CLI-Start solange zu blockieren, bis Remote-Settings frisch geladen sind.

Mein Fazit

2.1.91 und 2.1.92 sind keine spektakulären Feature-Drops, aber genau die Art Update, die im Alltag den Unterschied macht. MCP-Persistenz löst ein konkretes Problem, der Bedrock-Wizard senkt die Einstiegshürde, und die Write-Performance ist einer dieser Punkte, die man nicht vermisst — bis sie da ist.

Quellen