Nur einen Tag nach 2.1.251 kommt 2.1.252, und diesmal gibt es keine neuen Features, nur vier Fixes. Aber es sind vier von der nervigen Sorte, die einem den Tag versauen, wenn man sie erwischt.
Der erste trifft Mac-Leute. Bash-Befehle scheiterten bei manchen mit der kryptischen Meldung ‘task output swap refused (tasks dir moved or linked)’. Kein Tippfehler deinerseits, kein kaputtes Skript, sondern der interne Ordner für die Task-Ausgabe war verschoben oder verlinkt, und Claude Code hat dann dichtgemacht. Behoben.
Der zweite ist so einer, bei dem man erst denkt, man sei verrückt geworden. Du klickst ‘always allow’, und beim nächsten Mal fragt Claude Code trotzdem wieder. Der Grund: In einem Projekt, das noch keine .claude/settings.local.json hatte, wurde die Zustimmung gar nicht gespeichert. Jetzt legt Claude Code die Datei an und merkt sich die Entscheidung.
Der dritte betrifft Remote Control. Sessions, die über Claude Desktop oder VS Code laufen, blieben nach einem fertigen Tool-Aufruf minutenlang hängen, aber nur, wenn die Verbindung zu claude.ai gerade schwächelte. Man saß da und wartete, obwohl längst alles durch war. Auch das ist raus.
Der vierte ist mein heimlicher Favorit, weil er so absurd ist. Brach eine Hintergrund-Task mit einer riesigen Fehlermeldung ab, etwa ein git-Fehler, weil die Platte voll war, konnte allein diese Benachrichtigung das Gespräch über das Größenlimit der API-Anfrage drücken. Ein Fehler, der einen zweiten Fehler auslöst. Jetzt wird die Ausgabe gekappt, bevor sie alles blockiert.
Nichts davon steht auf einem Release-Poster. Aber genau das ist der Punkt bei so einem Wartungs-Release: Es räumt die Dinge weg, über die man sonst zwei Wochen lang leise flucht, ohne zu ahnen, dass ein Bug dahintersteckt. Wer 2.1.251 schon wegen der Symlink-Fixes eingespielt hat, zieht 2.1.252 am besten einfach hinterher. Kostet nichts, tut nicht weh.
Quellen: Claude Code Changelog · Releasebot: Claude Code