Claude Code hat in dieser Woche wieder ein groesseres Update bekommen. Version 2.1.147 bringt Aenderungen, die den taeglichen Workflow spuerbar verbessern - vor allem fuer Leute, die Claude Code als dauerhaften Begleiter im Terminal nutzen.
/simplify wird zu /code-review
Die auffälligste Aenderung: Der Befehl /simplify heisst jetzt /code-review. Und er macht auch etwas anderes als vorher. Statt Code aufzuraeumen und zu fixen, sucht er jetzt gezielt nach Korrektheitsproblemen - also echten Bugs. Du kannst das Effort-Level steuern (zum Beispiel /code-review high), und mit --comment postet Claude die Ergebnisse als Inline-Kommentare direkt in deinen GitHub Pull Request.
Das ist ein cleverer Schritt. Die alte Cleanup-Funktion von /simplify war nett, aber was Entwickler wirklich brauchen, ist ein zweites Paar Augen fuer Bugs. Genau das liefert der neue Befehl.
Gepinnte Background Sessions
Wer mit claude agents arbeitet, kennt das Problem: Hintergrund-Sessions werden bei Speicherdruck beendet. Ab jetzt kannst du Sessions mit Ctrl+T pinnen. Gepinnte Sessions bleiben auch im Leerlauf aktiv, werden bei Claude-Code-Updates automatisch neu gestartet (ohne dass du etwas tun musst), und werden erst nach allen nicht-gepinnten Sessions beendet, wenn der Speicher knapp wird.
Fuer Teams, die mehrere Claude-Code-Sessions parallel laufen lassen, ist das ein echtes Quality-of-Life-Upgrade.
Zuverlaessigerer Auto-Updater
Der Auto-Updater wurde ebenfalls verbessert. Er versucht jetzt bei voruebergehenden Netzwerkfehlern automatisch erneut, zeigt spezifische Fehlerkategorien und OS-Fehlercodes an, und nennt die aktuelle Version, wenn ein Update fehlschlaegt. Klingt nach Kleinkram, aber wer in einer Firmenumgebung mit Proxy und VPN arbeitet, weiss, wie nervig gescheiterte Updates sein koennen.
Dutzende Bugfixes
Wie bei den meisten Claude-Code-Releases steckt der eigentliche Umfang in den Fixes. Die wichtigsten:
Prompt-History merkt sich keine Duplikate mehr. Enterprise-Login-Beschraenkungen greifen jetzt auch bei Third-Party-Providern. Das &-Zeichen in Bash-Output wird korrekt angezeigt. Unbekannte Slash-Commands zeigen im Headless-Modus eine Fehlermeldung statt einfach nichts zu tun. Plugin-Agents mit mehreren Agent-Typen funktionieren jetzt korrekt. Und MCP-Server mit paginierten Tool-Listen geben nicht mehr nur die erste Seite zurueck.
Version 2.1.148: Schneller Hotfix
Einen Tag spaeter kam Version 2.1.148 hinterher - ein reiner Bugfix fuer eine Regression, bei der das Bash-Tool fuer manche Nutzer bei jedem Befehl Exit Code 127 zurueckgab. Wenn du davon betroffen warst, weisst du wie stoerend das sein kann.
Quellen: