Anthropics Release-Tempo bei Claude Code bleibt beeindruckend. In der letzten Aprilwoche sind die Versionen 2.1.121 bis 2.1.126 erschienen — keine Revolution, aber solide Verbesserungen, die den Alltag spürbar erleichtern.
Die Highlights
Plugin Pruning: claude plugin prune räumt verwaiste Plugin-Abhängigkeiten auf, die nach Deinstallationen übrig geblieben sind. Mit plugin uninstall --prune kaskadiert die Bereinigung automatisch. Endlich kein manuelles Aufräumen mehr.
Skills-Suche: Der /skills-Befehl hat jetzt ein Type-to-Filter-Suchfeld. Wer viele Skills installiert hat, muss nicht mehr durch endlose Listen scrollen, sondern tippt einfach los. Klingt klein, spart aber Zeit.
PostToolUse Hooks erweitert: Hooks können jetzt via hookSpecificOutput.updatedToolOutput die Ausgabe aller Tools ersetzen — nicht nur bestimmter. Das öffnet die Tür für fortgeschrittene Automatisierungen.
Der wichtige Bash-Fix
Ein besonders nerviges Problem wurde behoben: Wenn das Verzeichnis, in dem Claude Code gestartet wurde, während einer Session gelöscht oder verschoben wurde, wurde das Bash-Tool dauerhaft unbrauchbar. Man musste Claude Code komplett neu starten. Jetzt wird das sauber abgefangen.
Ebenfalls gefixt: --resume scheiterte bei großen Sessions, wenn eine Transkript-Zeile durch einen unsauberen Shutdown beschädigt war. Die kaputte Zeile wird jetzt übersprungen, statt die ganze Session unbrauchbar zu machen.
Meine Einordnung
Keine dieser Änderungen ist ein Headline-Grabber. Aber in der Summe zeigen sie, dass Anthropic systematisch die Ecken und Kanten abschleift, die im täglichen Gebrauch stören. Plugin Pruning und die Skills-Suche lösen Probleme, die mit dem wachsenden Plugin-Ökosystem immer drängender wurden. Und der Bash-Fix — jeder, der das Problem mal hatte, weiß wie frustrierend es war.
Quellen: